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Tom Lüthi: Grünes Licht für den Jerez-GP!

Von Andreas Gemeinhardt
 Tom Lüthi will WM-Dritter werden

Tom Lüthi will WM-Dritter werden

Tom Lüthi wird nach seinem schweren Unfall am 14. Februar beim Grand Prix von Spanien in Jerez am kommenden Wochenende antreten.

Der 26-jährige Schweizer Tom Lüthi ist dank seines konsequenten Rehabilitationstrainings in deutlich besserer Form, als bei seinem ersten Comeback-Versuch beim Grand Prix in Austin vor zwei Wochen. Die letzten Zweifel an seiner Fitness beseitigte er mit einem erfolgreichen Test auf der Rennstrecke von Almeria, wo er am Mittwoch rund zwanzig Proberunden auf einer Honda CBR 600 absolvierte. Von dort fuhren Lüthi und sein Cheftechniker Alfred Willeke am Nachmittag nach Jerez weiter und gaben für den Spanien-Grand-Prix grünes Licht.

«Ich habe mich entschieden, am Freitag in Jerez an den Start zu gehen», verrät Lüthi, der bei Testfahrten am 14. Februar abgeschossen worden war und komplizierte Armbrüche erlitt. «Seit meinem ersten Comeback-Versuch in Texas habe ich zuhause konsequent weiter trainiert, die Heilung macht Fortschritte. Bei unserem Test in Almeria hat sich dann gezeigt, dass mir alle Abläufe auf dem Motorrad besser von der Hand gehen als noch vor zwei Wochen, deshalb bin ich für den Jerez-GP zuversichtlich.»

«Natürlich wird es nicht einfach, mir fehlt immer noch Kraft im rechten Arm, und ich werde weiterhin Schmerzmittel brauchen. Auch ist ein Straßenmotorrad nicht das Gleiche wie eine Rennmaschine, auf einem Rennmotorrad muss man deutlich härter zupacken. Ich habe trotzdem versucht schnell zu fahren, hart zu bremsen und meine Körperkraft so einzusetzen, wie man sie einsetzen muss, wenn man schnell auf einer Rennstrecke fahren will. Dass ich damit keine Probleme hatte, war entscheidend!»

Interwetten-Teambesitzer Daniel Epp fügte hinzu: «Nachdem es in Austin noch nicht geklappt hat, war es eine schwere Entscheidung für Tom, gleich beim nächsten Rennen in Jerez wieder anzutreten. Ich denke aber, dass er die richtige Wahl getroffen hat. Das Fahren mit einem Rennmotorrad kann man mit physiotherapeutischen Übungen nicht simulieren, deshalb ist der Spanien-Grand-Prix für Tom ein wichtiges Training, um in seinem Rehabilitationsprozess schnelle Fortschritte zu machen.»

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