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Siméon nach Gesichts-OP: Valencia-Test fraglich!

Von Matthias Dubach
Xavier Siméon wurde nach seinem Sturz beim Almeria-Test noch am Donnerstagabend operiert. Er wird wegen seinen Gesichts- und Zahnverletzungen nach Belgien zurückreisen und dürfte den IRTA-Test ab Dienstag verpassen.

Mit Neuzugang Xavier Siméon will das Moto2-Team von Ex-Weltmeister Fausto Gresini wieder ein Wörtchen um die Spitzenplätze mitreden. Die Mannschaft war 2010 mit Toni Elias Weltmeister, aber zuletzt wurden als Knicks vor den Sponsoren asiatische Piloten eingesetzt.

Der Auftakt in das neue Jahr verlief aber denkbar schlecht. Schon nach wenigen Runden auf der Teststrecke in Almeria stürzte Siméon heftig und zog sich Gesichts- und Zahnverletzungen zu. Der 24-Jährige musste für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden, wo keine weiteren Frakturen und Komplikationen festgestellt wurden. Am Donnerstagabend wurde er an der Backe operiert und muss noch zwei Tage im Krankenhaus bleiben.

Der Almeria-Test ist für Siméon damit beendet. Der Samstag war bei Gresini im Gegensatz zu weiteren anwesenden Teams ohnehin nicht als Testtag vorgesehen gewesen. Nächste Woche steht von Dienstag bis Donnerstag bereits der erste IRTA-Test in Valencia auf dem Programm – eine Teilnahme des verletzten Belgiers ist sehr unwahrscheinlich. Die Mechaniker in der Gresini-Box waren gegenüber SPEEDWEEK.com wenig zuversichtlich, dass der Neuzugang am Dienstag wieder im Sattel seiner Suter sitzen kann.

Siméon wird aus Almeria in seine Heimat zurückreisen und sich dort weiter behandeln lassen.

Fausto Gresini weilt nicht in Andalusien, der Teamchef war diese Woche in Malaysia für die Testfahrten seiner MotoGP-Piloten Alvaro Bautista und Scott Redding. Via Pressemitteilung liess er ausrichten: «Es tut mir sehr leid für Xavier, er hatte viel Pech. Ich hoffe, er kann so schnell wie möglich zurückkehren. Wir zählen in dieser Saison wirklich auf ihn und sind sicher, dass er rasch wieder zu seiner Form zurückfinden wird.

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