MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jonas Folger: «In Katar zu viele Fehler gemacht»

Von Oliver Feldtweg
Jonas Folger auf der Kalex des AGR-Teams

Jonas Folger auf der Kalex des AGR-Teams

Mit Rang 12 gelang Jonas Folger in Katar im AGR-Team ein recht respektables Moto2-Debüt. Aber der Bayer will es in Texas noch besser machen.

Jonas Folger (20) bestreitet auf dem 5,513 Meter langen Circuit of the Americas (COTA) am Wochenende seinen zweiten Moto2-WM-Lauf für das spanische Argiñano & Gines Racing Team.

«Hier in Texas wartet bestimmt enorm viel Arbeit auf mich», ist der Kalex-Pilot überzeugt. «Die Streckenführung des COTA kenne ich zwar aus dem vergangenen Jahr, trotzdem denke ich, dass mit der Moto2 einige Passagen Überraschungen parat haben werden. Aber mir liegt dieser schöne Circuit. Es macht viel Spaß, hier zu fahren. Diese Piste unterscheidet sich grundsätzlich von allen anderen des WM-Kalenders. Nirgendwo sonst gibt es so viele unterschiedliche und abwechslungsreiche Streckenabschnitte. Man muss im Verlauf einer Runde ständig den Fahrstil ändern, weil praktisch jede einzelne Kurve einen eigenen Charakter hat. Trotzdem freue ich mich riesig auf diese Herausforderung; ich habe mir mit der Moto2 hier auch einiges vorgenommen. In erster Linie will ich auf dem Level von Katar aufbauen und in allen Sessions wieder konstant gut dabei sein. Der erste Trainingstag wird dieses Mal besonders wichtig sein. Aufgrund des selektiven Streckenverlaufs mit den drei Erste-Gang-Kurven wird die Getriebeübersetzung ein bedeutender Faktor sein.»

«In diesen engen Passagen stellt sich die Frage, ob man dort den ersten oder zweiten Gang wählt. Für diese kritischen Stellen werden wir hoffentlich schon im ersten Freitag-Training eine Antwort finden», ergänzte Folger. «Sonst werden wir bei der Abstimmung unseren Weg fortsetzen und sicher schnell ein brauchbares Setup erarbeiten. Es darf hier auf keinen Fall wieder vorkommen, dass mir in der Anfangsphase des Rennens erneut so viele Fahrfehler passieren wie vor drei Wochen in Katar. Dann sollte ich eigentlich in der Lage sein, die guten Trainingsergebnisse auch ins Ziel zu bringen.»

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