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Domi Aegerter: Große Enttäuschung nach Platz 18

Von Waldemar Da Rin
Dominique Aegerter auf seiner Kalex

Dominique Aegerter auf seiner Kalex

Nach Platz 18 im Moto2-Qualifying von Jerez war Dominique Aegerter bitter enttäuscht. «So ein Startplatz kostet schon in der ersten Rennrunde fünf Sekunden», weiß der 25-Jährige.

Als 18. lag Aegerter 0,8 sec hinter der Bestzeit von Sam Lowes. «Das war sehr enttäuschend», räumte der Schweizer ein. «Der Abstand zur Spitze ist nicht so groß, aber ich hatte am Samstagmorgen ein gutes Gefühl und bin viele schnelle Runden gefahren. Ich hatte gehofft, mit einem neuen Reifen mindestens eine halbe Sekunde schneller zu fahren. Es ging aber nicht.»

«Das Motorrad funktionierte nicht so, wie ich es wollte. Ich hatte nicht dasselbe Gefühl wie am Morgen. Im Quali war ich öfter in der Box, aber es ist uns nicht gelungen, dass das Motorrad besser liegt. Ein Startplatz so weit hinten ist natürlich schlecht. Im Rennen zu überraschen, ist von so weit hinten schwierig, denn man verliert in der ersten Runde schon fünf Sekunden, die man nur sehr schwer wieder aufholen kann», weiß der Kalex-Pilot aus dem Team carXpert Interwetten.

Warst du überrascht, so weit hinten zu sein? «Ja, denn ich habe alles gegeben. Ich konnte den neuen Reifen nicht richtig nutzen. Schon in der ersten Runde merkte ich, dass es nicht wie am Morgen funktioniert, deshalb fuhr ich früh wieder an die Box. Die Änderungen haben nicht viel gebracht. Im zweiten Exit war es schlechter als im ersten. Im letzten habe ich hart gepusht, aber es hat einfach nicht geklappt. Mit zwei Zehntel weniger wäre ich schon in den Top-10, das wäre eine andere Welt», weiß Aegerter.

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