MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Domi Aegerter: «Meine Gedanken sind bei Papa»

Von Waldemar Da Rin
Am Freitag in Assen konnte sich Moto2-Pilot Dominique Aegerter nicht völlig auf seine Aufgaben an der Rennstrecke konzentrieren, denn: «Meinem Vater geht es immer noch ziemlich schlecht.»

Der 63-jährige Ferdinand «Fere» Aegerter, Vater von Moto2-Pilot Dominique Aegerter, musste am Montag in der Klinik von Bern wegen einer Hirnblutung operiert werden. «Es geht ihm immer noch ziemlich schlecht, er befindet sich noch immer auf der Intensivstation. Er hatte am Montag eine Hirnblutung, die nun unter Kontrolle ist», erklärte Aegerter am Freitag.

Der Schweizer schloss das Training auf dem 13. Platz ab. «Meine Gedanken sind natürlich bei meinem Papa. Auf dem Motorrad kann ich mich schon konzentrieren, aber es ist nicht ganz so einfach. Es ist ein sehr komisches Gefühl. Auf dem Motorrad kann ich aber Vollgas geben», versicherte der Kalex-Pilot aus dem Team CarXpert Interwetten.

«Ich hatte mir zuerst natürlich überlegt, ob ich überhaupt nach Assen komme. Der Mittwoch war ein positiver Tag, aber dann gleich eine Stunde später, hatte sich die Situation wieder geändert. Daher habe ich meinen Flug auf Donnerstagnachmittag verschoben. Ich war am Donnerstag nochmal bei ihm und kam dann erst am Donnerstagabend in Assen an. Es ist sicher schwierig zu sehen, wenn der eigene Vater im Krankenhaus liegt. Ich war seit Montag die ganze Zeit dort. Ich denke, er wird von den Ärzten gut betreut. Er würde sicher auch wollen, dass ich hier bin.»

In der Moto2-Zeitenliste nach den ersten beiden Trainings verlor Aegerter als 13. ganze 0,858 sec auf die Bestzeit. «Am Morgen hatte ich wieder mit dem Vorderrad beim Reinfahren in die Kurven zu kämpfen. Am Nachmittag war der Hinterrad-Grip das größere Problem. Wir sind nicht da, wo ich hingehöre. Das Bike funktioniert nicht, wie ich es will. Wir probieren alles Mögliche, damit es besser wird.»

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