MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sieger Luis Salom: «2012 war ich nicht reif genug»

Von Günther Wiesinger
Sieger Luis Salom

Sieger Luis Salom

Nach dem dritten Saisonsieg liegt Red-Bull-KTM-Pilot Luis Salom in der WM fünf Punkte vor seinem Rivalen Maverick Viñales.

Dritter Moto3-GP-Sieg nach Doha und Mugello in diesem Jahr, zweiter GP-Triumph innerhalb von 14 Tagen und Rückeroberung der WM-Führung – Luis Salom war beim Catalunya-GP der Mann des Tages.

Fünf Runden vor Schluss blies der spanische Red-Bull-KTM-Werksfahrer aus dem Team von Aki Ajo zum Angriff. «Ich habe abgewartet und beobachtet, was sich in unserer Spitzengruppe abspielt», schilderte Luis. «Aber dann sind ein paar gefährliche Vorkommnisse und Manöver passiert, vor allem durch Rins und Márquez. Also habe ich mich zum Angriff entschlossen. Ich sagte mir: Jetzt wird es Zeit, richtig Gas zu geben. Maverick, Rins und Márquez konnten dann nicht mehr richtig mithalten. Aber das war nicht mein Problem... Sie konnten sich ja ausmalen, welches Ziel ich am Schluss verfolgen würde.»

«Nach diesem Erfolg bin ich ausgesprochen happy. Ein Sieg daheim in Barcelona, das ist wie ein Traum. Schon der dritte Sieg in dieser Saison! Und jetzt gehen wir auf Pisten, die mir ausgezeichnet liegen», hielt Salom fest. «In Assen hätte ich schon im Vorjahr fast gewonnen, wenn ich in der Zielkurve nicht ein bisschen zu weit rausgetragen worden wäre. So bin ich Vierter geworden. Auf dem Sachsenring gefällt es mir auch gut. Dort hatte ich 2012 ein sehr gutes Training im Trockenen. Auch im Rennen war ich stark – Platz 3. Das sieht alles positiv aus.»

Salom: Lob für das Team und Aki Ajo

Salom rühmte das Red-Bull-KTM-Team und Teamchef Aki Ajo, der aus dem Heissporn in sechs Monaten einen abgebrühten Titelfavoriten geformt hat. «Im Vorjahr wäre ich für solche Erfolge als Rennfahrer noch gar nicht bereit gewesen», räumte Salom ein. «Ich war nicht reif genug, um Rennen zu gewinnen. Ich war auch nicht schnell genug. Und ohne dieses Team wäre ich nie dorthin gekommen, wo ich jetzt stehe. Die Unterstützung ist unbeschreiblich gut. Ich kann gar nicht oft genug ‹danke› sagen.»

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