MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Maverick Viñales (3.): «Haben den Weg gefunden»

Von Sharleena Wirsing
Maverick Viñales

Maverick Viñales

Den Kampf um den MotoGP-Titel 2017 hat Maverick Viñales verloren, aber in Australien stand er auf dem Podest und löste eines seiner größten Probleme.

Als Dritter musste sich Maverick Viñales auf Phillip Island nicht nur Marc Márquez, sondern auch seinem Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi geschlagen geben. Doch das Wochenende in Australien hielt für Maverick Viñales auch einen Druchbruch bereit. Im Warm-up fand das Yamaha-Team eine Lösung für die großen Grip-Probleme auf nasser Fahrbahn, Viñales erreichte Platz 2.

«Unser Plan war, fünf Runden vor Schluss anzugreifen. Ich schnappte mir Zarco, um mich darauf vorzubereiten. Ich überholte meine Gegner stark. Mein bester Punkt dafür war Kurve 4. Doch durch eine Berührung mit Iannone fiel ich an das Ende der Gruppe zurück. Ich brauchte ein paar Runden, um aufzuholen und Jack [Miller] und Cal [Crutchlow] zu überholen. Trotzdem bin ich froh, wieder auf dem Podest zu stehen, denn die letzten Rennen waren hart», betonte Viñales, der seit dem Frankreich-GP kein Rennen mehr gewinnen konnte. «Das war das erste Rennen in der zweiten Saisonhälfte, bei dem ich mich wirklich stark fühlte. Das ist gut für uns.»

Viñales gelang im Warm-up ein entscheidender Durchbruch. «Im Nassen fanden wir im Warm-up endlich eine Lösung. Das ist sehr wichtig für uns. Ich habe in zehn Minuten gelernt, wie man im Nassen fahren muss», lachte Viñales über seine Kritiker. «Ich machte dasselbe wie am Samstagmorgen und wie in Japan. Doch das Bike funktionierte viel besser und mein Gefühl für die Regenreifen war besser. Darum konnte ich mehr pushen. Wir haben den Weg gefunden. Das ist wichtig für Malaysia, denn das Risiko von Regen ist dort sehr groß.»

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