MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Aleix Espargaro (21./Aprilia): Keine Power, kein Grip

Von Kay Hettich
Aleix Espargaro klagt in Mugello über sein Aprilia

Aleix Espargaro klagt in Mugello über sein Aprilia

Weil er im 4. Training sein Motorrad zerstörte, musste Aprilia-Pilot Aleix Espargaró im Qualifying mit dem Ersatzbike antreten. Als 21. aus Reihe 7 startet der Spanier so weit hinten wie noch nie in der MotoGP-WM 2018.

Auch wenn Mugello das Heimspiel von Aprilia und dem Gresini-Team ist, ein Vorteil muss das nicht zwingend sein. Als 17. lag Aleix Espargaró bereits am Freitag weit zurück, im dritten Training steigerte er sich nur minimal auf Platz 14. Nach einem Crash im vierten Training sprang im Qualifying nur der 21. Startplatz heraus – die bisher schlechteste Startposition des Spaniers in der laufenden Saison.

«Am Vormittag war ich eigentlich ganz flott unterwegs, leider haben wir es nicht direkt ins Q2 geschafft», erklärte Espargaro. «Auch am Nachmittag im vierten Training lief es ganz gut, die Rundenzeiten mit gebrauchten Reifen waren vielversprechend. Leider ist mir am Ende der Session ein kleiner Sturz passiert, bei dem das Bike stark beschädigt wurde.»

Mit dem Ersatzmotorrad im Qualifying klagte der 28-Jährige über dieselben Probleme. «Das zweite Bike fühlte sich im Qualifying komplett anders an. Wir hatten es vorher noch nie verwendet, aber es war wie ein anderes Motorrad. Es hatte auch viel zu wenig Power und keinen Grip», ärgerte sich Espargaró. «Ich gab mein Bestes, konkurrenzfähig konnte ich damit nicht sein. Jetzt muss ich von weit hinten ins Rennen starten, aber fürs Rennen bin ich dennoch zuversichtlich. Die Aprilia nimmt den Hinterreifen nicht so stark ran und bei den heißen Bedingungen kann ich in der zweiten Rennhälfte hoffentlich etwas gut machen.»


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