MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Dani Pedrosa (Honda/5.): «Zwei Rennen anstatt einem»

Von Petra Wiesmayer
Dani Pedrosa beendete sein letztes MotoGP-Rennen auf Platz 5.

Dani Pedrosa beendete sein letztes MotoGP-Rennen auf Platz 5.

Dani Pedrosa beendete sein letztes Rennen als Honda-Werkspilot auf Platz 5. Beim Regen-Chaos in Valencia behielt der Spanier die Übersicht und freute sich, dass er zum Abscheíed sogar zwei Rennen hatte.

Nach Rang 5 vor zwei Wochen in Malaysia fuhr Dani Pedrosa auch bei seinem letzten Rennen für Honda in Valencia auf den fünften Platz. In der kommenden Saison wird Jorge Lorenzo seinen Platz im Honda-Werksteam einnehmen, Pedrosa wird Testfahrer bei KTM.

In sein letztes MotoGP-Rennen zu starten, sei schon ein etwas merkwürdiges Gefühl gewesen, «zu wissen, dass der Moment gekommen ist», gab der Spanier zu. Er beendet seine Karriere in der Königsklasse auf dem elften WM-Rang. «Jetzt fühle ich mich aber ganz gut, denn immerhin hatte ich sogar zwei Rennen anstatt nur einem», scherzte er.

Die äußeren Bedingungen seien jedoch sehr schwierig gewesen, betonte Pedrosa. «Leider war das Wetter in beiden Rennen wirklich sehr schlecht. Es war sehr schwierig für alle. Ich hatte mit dem Heck zu kämpfen und konnte nicht richtig Gas geben. Ich hatte erwartet, dass ich im zweiten Rennen, bei etwas weniger Wasser, eine bessere Chance haben würde, aber wir haben den Reifen gewechselt und hatte im zweiten Rennen keinen Grip. Ich habe also nur versucht, das Rennen zu beenden und nicht zu stürzen.»

Bei der Rückkehr in die Garage schien der 33-Jährige Katalane ziemlich gelassen und alles andere als von seinen Gefühlen überwältigt sein. «Ehrlich gesagt war ich nach dem Rennen heute weniger emotional als ich erwartet hatte, weil ich nicht 100% geben konnte», bestätigte er.

«Ich wusste, wenn ich mehr versuchen würde, würde ich stürzen. Ich war vom Reifen her eingeschränkt und konnte nicht alles geben. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass ich nicht alles gegeben hatte, weil ich nicht die Mittel dazu hatte.»

Ganz kalt habe ihn sein letztes MotoGP-Rennen aber doch nicht gelassen, musste Pedrosa zugeben. «Es war auch für mich sehr emotional, besonders, als ich die Gefühle meiner Mechaniker gesehen habe oder die meiner Familie und auch meiner Freunde, die ich während meiner gesamten Karriere gekannt habe.»

Bis er seinen neuen Job bei KTM antritt, freut sich Pedrosa auf ein für ihn ganz neues Gefühl: Urlaub. «Ich hoffe, dass ich jetzt etwas Urlaub habe. Ich möchte gerne etwas Zeit für mich haben und die andere Seite etwas genießen. Das wird etwas ganz Neues für mich sein.»

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