MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Casey Stoner: «Will dem Sport etwas zurückgeben»

Von Vanessa Georgoulas
Casey Stoner

Casey Stoner

Casey Stoner hat seine Testfahrer-Rolle bei Ducati aufgegeben, seither kämpft er mit einem chronischen Erschöpfungssyndrom. Wenn er dieses überwunden hat, will er aber wieder in den GP-Zirkus zurückkehren.

Im Alter von 27 Jahren entschied sich Casey Stoner bereits, dem WM-Zirkus den Rücken zu kehren. Der schnelle Australier hatte bis zum Ende der Saison 2012 in elf GP-Jahren 176 Renneinsätze bestritten, 45 Siege, 89 Podestplätze und zwei WM-Titel in der Königsklasse erworben. Später kehrte er als Testfahrer zurück – erst stand er in Diensten von Honda, später testete er für Ducati.

Doch der entsprechende Vertrag mit den Roten lief 2018 aus, daraufhin kämpfte Stoner mit einem chronischen Erschöpfungssyndrom, das ihm alle Energie raubt, wie er im Dezember 2019 offenbarte. «Ich konnte dank neuer Medikamente Fortschritte erzielen, aber ich bin noch weit davon entfernt, wieder zu trainieren oder andere Dinge zu unternehmen. Das haut mich wieder für mindestens vier, fünf Tage um», schilderte der Australier im Podcast «Rusty’s Garage».

Trotzdem hat er die Hoffnung auf eine Rückkehr in den WM-Zirkus nicht aufgegeben, erklärt Stoner im Interview mit seinem Landsmann Chris Vermeulen für den Australian Grand Prix. «Ich denke immer noch, dass ich dem Sport viel zu geben habe und ich bin auch überzeugt, dass es Aspekt gibt, bei denen ich vielleicht über den Tellerrand hinausblicke und eine andere Sichtweise der Dinge habe, was hilfreich sein kann.»

«Ich werde sicherlich nicht hingehen und Lösungen oder so erarbeiten. Aber ich weiss, was getan werden muss, um Rennen zu gewinnen, und dass ich in Zukunft etwas zurückzugeben habe», stellte der 34-Jährige klar. «Allerdings werde ich wohl warten müssen, bis ich diese chronische Erschöpfung überwunden habe. Dafür und für meine Familie wende ich derzeit meine ganze Kraft auf, aber um ehrlich zu ein, würde ich mich gerne ein wenig mehr engagieren. Mal schauen, was die Zukunft für die MotoGP bringt.»

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