MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Chicho Lorenzo: «Jorge könnte zurückkommen»

Von Mario Furli
Jorge Lorenzo: Zuletzt 2018 in Jubelpose

Jorge Lorenzo: Zuletzt 2018 in Jubelpose

Chicho Lorenzo, der Vater von Jorge Lorenzo, traut seinem Sohn ein Comeback als Ducati-Stammfahrer in der MotoGP-WM zu. Denn: «Er musste Honda als Verlierer verlassen.»

Während sich die Vertragsverhandlungen zwischen Ducati und dem dreifachen MotoGP-Vizeweltmeister Andrea Dovizioso als zäh erweisen, wollen die Gerüchte nicht verstummen, dass Jorge Lorenzo eine Rückkehr zu den Roten aus Borgo Panigale in Betracht ziehen würde. Denn nach holprigem Start gelangen ihm auf der Desmosedici 2018 immerhin noch drei GP-Siege.

Jorges Vater Chicho Lorenzo versicherte nun über die sozialen Netzwerke, dass Ducati und sein Sohn Gespräche führen würden: «Im Moment ist noch nichts sicher, aber sie verhandeln, weil ich weiß, dass sie verhandeln. Und wo Rauch ist, muss auch Feuer sein», meinte er vielsagend.

An der nötigen Motivation für eine Rückkehr würde es dem fünffachen Weltmeister nicht mangeln, ist sein Vater überzeugt: «Wenn er die Herausforderung annimmt und sich entscheidet, es durchzuziehen, dann glaube ich, dass er zurückkommen könnte, weil er sehr dickköpfig ist.»

Die enttäuschende und von Verletzungen geprägte Saison 2019 auf der Repsol-Honda (kein Top-10-Platz) spiele dabei eine bedeutende Rolle: «Er musste Honda als Verlierer verlassen und wenn er auch nur ein weiteres Rennen gewinnen würde, dann könnte er sich mit reinem Gewissen zur Ruhe setzen. Ich glaube, dass sehr viel davon in seiner möglichen Rückkehr steckt», so Chicho Lorenzo über den 68-fachen GP-Sieger und aktuellen Yamaha-Testfahrer.

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