Alberto Puig zu Marc Márquez: «Kein exakter Zeitplan»
Marc Márquez meldete sich auch schon aus der Mayo Clinic
Marc Márquez wurde am Donnerstag in der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota) zum insgesamt vierten Mal am rechten Oberarm operiert. Dr. Joaquín Sánchez Sotelo und sein Team führten eine Osteotomie durch, also eine gezielte operative Durchtrennung des Oberarmknochens mit anschließender Korrektur: Der Knochen wurde entlang der Längsachse rund 30 Grad gedreht und anschließend mit einer Platte und mehreren Schrauben fixiert.
«Die Operation war erfolgreich und der Arzt war sehr glücklich. Es war kein einfacher Eingriff und er wurde so durchgeführt, wie sie es vorher geplant hatten. Deshalb war der Arzt zufrieden», berichtete Alberto Puig am Samstag in Montmeló im Gespräch mit MotoGP.com-Reporterin Amy Reynolds.
«Ich hatte gestern auch die Gelegenheit, mit Marc zu reden», verriet der 55-jährige Spanier. «Er war glücklich. Der Arzt erklärte ihm, dass es ein Prozess ist, in dem man alle zwei Wochen weitersehen wird. Er erwartet, dass er in zwei Wochen mit passiven Bewegungen beginnt – zunächst mit der Hand und dann wahrscheinlich nach vier oder sechs Wochen mit der Schulter. Es wird seine Zeit brauchen. Er gab uns keinen exakten Zeitplan.»
«Der normale Prozess der Knochenkonsolidierung braucht Zeit. Ich weiß nicht, wie lange es dauert, aber ein MRT wird dann der nächste Schritt sein. Von da an wird man mit der Physiotherapie beginnen und dann langsam daran denken, auf das Motorrad zurückzukehren», fügte Puig an, der gleichzeitig betonte, man habe sich kein konkretes Comeback-Datum vorgenommen. «Wir werden stattdessen alle zwei Wochen die Fortschritte überprüfen», bekräftigte er.
Marc Márquez selbst hatte sich schon am Freitag über seine Social-Media-Kanäle für die Unterstützung bedankt: «Vielen Dank für all die Support-Nachrichten! Die Operation verlief gut und ich fühle mich besser. Danke an Dr. Joaquín Sánchez Soleto und sein Team für die großartige Arbeit.»