MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jorge Martin (6.) genervt: «Immer gleiche Geschichte»

Von Sarah Göpfert
Jorge Martin

Jorge Martin

Obwohl der Sachsenring in der Vergangenheit ein schwieriges Pflaster für Ducati war, fanden sich am Trainingsfreitag fünf Ducati unter den Top-6. Als Sechster reihte sich Jorge Martin am Ende dieser Garde ein.

Jorge Martin hatte im Vorfeld des Liqui Moly-Deutschland-GP Sorge, dass sein vor kurzem operierter rechter Unterarm der Belastung auf dem linkskurvenreichen Sachsenring nicht standhalten würde. Der Pramac-Ducati-Pilot drehte am Trainingsfreitag insgesamt 46 Runden und meinte anschließend: «Ich hatte in Kurve 1 und 3 ein paar Schwierigkeiten mit der Hand, aber ich bin auch ohne Schmerzmittel gefahren, um die Realität zu sehen. Für Samstag sollte es daher keine Probleme geben.»

Im ersten freien Training rangierte der 24-Jährige noch auf Platz 9, in der zweiten Trainings-Session am Nachmittag verbesserte er sich auf Position 6. Vor sich fand der Moto3-Weltmeister von 2018 vier weitere Ducatis, womit aufgrund der bisherigen Ducati-Bilanz auf der sächsischen Rennstrecke nicht unbedingt zu rechnen war. «Wir liegen zwei Zehntelsekunden hinter dem Ersten. Zu Beginn von FP2 war ich Vierter und immer nah an der Spitze. Wir sind stark genug, um ums Podium zu kämpfen», beruhigte sich Martin.

Martin hatte auch eine Erklärung parat, warum es für die Ducati-Piloten in diesem Jahr auf dem Sachsenring besser läuft: «Die neue Verkleidung hilft uns. Zwar verlieren wir durch diese etwas Zeit auf der Geraden, aber hier ist das marginal. Das Bike lässt sich viel besser um die Kurve bewegen.» Doch auf die Frage, ob der Kurs nun eine Ducati-Strecke sei, antwortete Martin etwas aufgebracht: «Es ist immer die gleiche Geschichte. Wenn alle Ducatis vorne sind, dann ist das die Leistung des Motorrades und wenn die Ducati-Fahrer hinten liegen, dann ist der Fahrer daran schuld. Auf der Piste kommt es aber mehr auf den Fahrer als auf das Bike an.»

MotoGP, Sachsenring, kombinierte Zeiten nach FP2 (17. Juni):

1. Bagnaia, Ducati, 1:20,018 min
2. Marini, Ducati, + 0,115 sec
3. Miller, Ducati, + 0,193
4. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,201
5. Zarco, Ducati, + 0,246
6. Martin, Ducati, + 0,257
7. Quartararo, Yamaha, + 0,381
8. Vinales, Aprilia, + 0,460
9. Di Giannantonio, Ducati, + 0,527
10. Mir, Suzuki, + 0,556
11. Rins, Suzuki, + 0,573
12. Nakagami, Honda, + 0,598
13. Bastianini, Ducati, + 0,729
14. Pol Espargaró, Honda, + 0,798
15. Morbidelli, Yamaha, + 0,838
16. Bezzecchi, Ducati, + 0,848
17. Oliveira, KTM, + 0,897
18. Alex Márquez, Honda, + 1,035
19. Darryn Binder, Yamaha, + 1,095
20. Bradl, Honda, + 1,099
21. Brad Binder, KTM, + 1,250
22. Gardner, KTM, + 1,185
23. Dovizioso, Yamaha, + 1,712
24. Fernández, KTM, + 1,802

MotoGP-Ergebnis FP1, Sachsenring (17. Juni):

1. Miller, Ducati, 1:21,479 min
2. Bagnaia, Ducati, + 0,015 sec
3. Quartararo, Yamaha, + 0,078
4. Zarco, Ducati, + 0,176
5. Nakagami, Honda, + 0,181
6. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,186
7. Marini, Ducati, + 0,192
8. Dovizioso, Yamaha, + 0,251
9. Martin, Ducati, + 0,256
10. Alex Márquez, Honda, + 0,293
11. Viñales, Aprilia, + 0,334
12. Pol Espargaró, Honda, + 0,343
13. Mir, Suzuki, + 0,366
14. Morbidelli, Yamaha, + 0,460
15. Brad Binder, KTM, + 0,465
16. Bastianini, Ducati, + 0,578
17. Di Giannantonio, Ducati, + 0,673
18. Oliveira, KTM, + 0,758
19. Rins, Suzuki, + 0,772
20. Bezzecchi, Ducati, + 0,996
21. Gardner, KTM, + 1,119
22. Bradl, Honda, + 1,175
23. Fernández, KTM, + 1,328
24. Darryn Binder, Yamaha, + 1,517

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