MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Luca Marini (Repsol Honda): Es passiert richtig was!

Von Thomas Kuttruf
Einen Tag vor den ersten Trainings zum MotoGP-Auftakt 2024 ist Luca Marini bester Laune. Der HRC-Neuzugang spricht von viel Bewegung und einem sehr guten Gefühl.

Luca Marini nimmt im aktuellen MotoGP-Fahrerfeld als Nachfolger von Honda-Legende Marc Márquez eine Sonderrolle ein. Als HRC-Werksfahrer im erfolgreichsten Rennteam der GP-Geschichte lastet per Definition eine große Verantwortung auf den Piloten.

Auf der anderen Seite ist Luca Marini auch Teil einer neuen Ära und damit auch ein Stück unbelastet als Neuzugang. 24 Stunden vor den ersten Honda-Runden im Rahmen eines Grand Prix gibt sich Marini sehr gut gelaunt und entspannt: « Ich fühle wirklich sehr gut. Natürlich ist es immer besonders schön, in eine neue Saison zu starten. Hinzu kommt eine sehr gute Verbindung zu meinem neuen Team. Es ist sehr beeindruckend, was Honda hier für eine Struktur geschaffen hat. Es ist wirklich eine Menge passiert und das in sehr kurzer Zeit. Man spürt, dass sich sehr viel bewegt».

Gefragt nach dem Gefühl auf der RC213V, so spricht der 26-Jährige ebenfalls in guten Tönen: «Honda arbeitet hart und auch über die Tests haben wir die Maschine weiter verbessert. Nicht nur in einem Bereich, in allen Disziplinen haben wir Fortschritte erreicht».

Allerdings bestätigt der Halbbruder von Valentino Rossi auch, dass es noch eine Lücke zwischen «Gefühl» und «Rundenzeit» gibt: «Auf dem Bike ist das Gefühl extrem gut. Die Honda lässt sich sehr einfach fahren und hat fantastische Eigenschaften. Das Getriebe zum Beispiel ist eine Sensation. Bei den Tests habe ich während einer Runde auch ein super schnelles Gefühl. Wenn ich dann die Rundenzeit im Cockpit sehe, denke ich noch «ok, nächster Versuch».

Gibt es aus seiner Sicht einen besonderen Schwachpunkt am Vierzylinder-Renner?

«Eine große Schwäche sehe ich nicht, nein. Wenn überhaupt, dann fehlt und noch wenig Grip an der Hinterhand.»

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