MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Pol Espargaró: «Stürzte wegen Stefan Bradl»

Von Vanessa Georgoulas
Weil Tech3-Yamaha-Pilot Pol Espargaró Stefan Bradl im MotoGP-Rennen in Brünn nicht davonziehen lassen wollte, musste der Spanier einen Sturz hinnehmen. Auch sein Teamkollege Bradley Smith erlebte eine Enttäuschung.

Die Enttäuschung war Pol Espargaró nach dem elften MotoGP-Lauf der Saison anzusehen. In Brünn musste der Spanier einen Ausfall hinnehmen, nachdem ihm in der siebten Runde sein Vorderrad weggerutscht war.

Der 23-jährige Tech3-Yamaha-Pilot aus Granollers, der derzeit den siebten Gesamtrang besetzt, schilderte hinterher: «Mein Renntempo sah richtig vielversprechend aus und auch mein Start war nicht schlecht, denn ich konnte einige Positionen wettmachen. Doch das Vorderrad fühlte sich sehr nervös an. Ich leistete mir einen kleinen Fehler, deshalb haben ich den Anschluss an Valentino Rossi und den rest der Gruppe verloren.»

Espargaró fügte an: «Als Bradl mich danach überholte, fühlte ich mich etwas wohler auf meinem Bike. Ich fand einen guten Rhythmus, doch als er davonziehen wollte, realisierte ich, dass er eine kleine Lücke herausgefahren hatte. Ich machte mehr Druck, um diese zu schliessen, da habe ich ohne jede Vorwarnung die Kontrolle über die Front verloren. Es ist wirklich schade, denn so wollte ich das Wochenende sicher nicht beenden. Natürlich bin ich sehr enttäuscht, aber jetzt muss ich mich auf den Test von Morgen konzentrieren.»

Auch Espargarós Teamkollege Bradley Smith musste eine Enttäuschung hinnehmen. Der 23-Jährige aus Oxford kreuzte die Ziellinie als Neunter und erklärte hinterher enttäuscht: «Es steht ausser Frage, dass das heutige Ergebnis nach dem starken Qualifying unter den Erwartungen liegt. Es ist mir ein Rätsel, warum ich so viel weniger Haftung auf dem Hinterrad hatte als noch am Morgen oder gestern Nachmittag. Meine Traktionskontrolle musste öfter eingreifen und ich verlor vor allem Ausgangs der Kurven viel Zeit. Aber selbst Ende der Geraden drehte mein Hinterrad durch. Das war ein sehr frustrierendes Ende eines Wochenendes, das sehr viel mehr versprach. Ich denke, wir hätten um einen Platz in den Top-6 kämpfen gegen die Werksfahrer kämpfen können.»

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