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Pol Espargaro (8./Tech3): «Sturz auf der Bremse»

Von Kay Hettich
Der Grenzbereich in der MotoGP ist schmal, auf Phillip Island wohl noch etwas schmaler. Tech3-Pilot Pol Espargaro (8.) gehörte zu den vielen Sturzopfern. Bradley Smith gelang die elftbeste Zeit.

Ungewöhnliche sieben Stürze wurden in den beiden Trainingsessions am Freitag gezählt, Pol Espargaro erwischte es am Nachmittag an einer schnellen Stelle der 4448 Meter langen australischen Piste. «Zum Glück bin ich in Ordnung», gibt der Yamaha-Pilot Entwarnung. «Der Sturz war einer der schnelleren Sorte. Wir wissen noch nicht genau, warum er passierte.»

Einen deutlichen Zusammenhang zwischen den zahlreichen Stürzen ergibt sich aus den kühleren Temperaturen und den neuen Reifen, die von Bridgestone eigens für den Phillip Island-GP entwickelt wurden. «Ich war mit der härteren Gummimischung unterwegs, die sie eigentlich gut anfühlte und auch in den Kurven angenehm war», sagt Espargaro. «Ich stürzte als ich aufrecht fahrend bremste. Vielleicht ist es passiert weil die Kurven davor Linkskurven sind und dann eine Rechtskurve kommt. Dann ist die rechte Seite der Reifen etwas zu kühl und wenn das so stimmt, dann wäre es ein Problem mit den asymmetrischen Reifen. Trotz dem Sturz bevorzuge ich den härteren Reifen, wir werden weiter an der besten Lösung arbeiten.»

Teamkollege Bradley Smith büsste als Elfter lediglich 32/1000 sec auf Epargaro ein. Mit den neuen Reifen scheint der Brite weniger Anpassungsschwierigkeiten zu haben. «Bridgestone scheint einen guten Job gemacht zu haben. Es sieht so aus als würde er eine Renndistanz halten», meint der 23-Jährige aus Oxford. «Allerdings benötigt der Reifen ein etwas anderes Set-up als wir sonst verwenden. Am Samstag will ich mich steigern und direkt den Sprung ins Qualifying 2 schaffen.»

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