MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Cal Crutchlow: «Werde das Ducati-Team vermissen»

Von Sharleena Wirsing
In Valencia wird Cal Crutchlow zum letzten Mal im Sattel der Ducati Desmosedici sitzen. Nach der desaströsen ersten Saisonhälfte und harten Worten gegen Ducati, zeigt er sich nun versöhnlich.

Mitte Juli verkündete Cal Crutchlow, dass er auch 2015 für Ducati fahren würde und seinen Zwei-Jahres-Vertrag erfüllt. Doch kurz darauf zog der Brite die Notbremse. Er unterzeichnete einen Vertrag mit dem LCR-Team von Lucio Cecchinello, wo er 2015 Stefan Bradl auf der Factory-Honda ersetzt. Moto3-Star Jack Miller wird sein Teamkollege sein und eine Open-Honda erhalten.

Kurz bevor Crutchlow Ducati den Rücken kehrt und zu LCR-Honda wechselt, kam er plötzlich besser mit der Desmosedici zurecht. «Seit Aragón fühle ich mich auf dem Bike viel besser. Ich habe zu meiner Pace zurückgefunden. Diese positiven Aspekte muss ich mit nach Valencia nehmen.»

Nach einem desaströsen Saisonstart mit Ducati (nach neun Rennen nur WM-14. mit 29 Punkten) fand der Brite vor seinem Abgang zu LCR-Honda nun versöhnliche Worte. «Es wird mein letztes Rennen für Ducati sein, deshalb danke ich dem Team für diese Saison. Ich werde sie vermissen. Da sie die ganze Saison über so hart gearbeitet haben, will ich mein Bestes geben, um das letzte Rennen mit einem guten Resultat abzuschließen.» Platz 3 im Regen von Aragón war bisher das absolute Highlight der Saison.

«Ich denke nicht, dass Valencia ein einfaches Rennen für uns wird», schickte Andrea Dovizioso voraus. «Das Layout unterscheidet sich stark von anderen Strecken, aber wir müssen dem Team weiterhin gutes Feedback geben. In Sachen Konstanz und Pace haben wir zuletzt große Fortschritte gemacht. Daher bin ich mir sicher, dass wir in Zukunft noch besser sein werden», blickt der Italiener auf die nächste Saison.

«Ich habe gute Erinnerungen an Valencia, denn 2011 stand ich auf dem Podest und schlug Pedrosa im Kampf um WM-Platz 3. Trotzdem mag ich die Strecke nicht besonders. Ich bin sicher nicht der einzige Fahrer, der so denkt», versicherte «Dovi».

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