MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nicky Hayden: Erinnerungen an Titelgewinn 2006

Von Sharleena Wirsing
2006 erkämpfte sich Nicky Hayden beim Saisonfinale in Valencia den MotoGP-Titel. Nach der schweren Saison 2014 blickt er gerne auf diesen Erfolg zurück.

«Valencia ist meist ein einzigartiges Rennen», schwärmt der Drive-M7-Pilot. «Denn es ist das letzte Rennen des Jahres und findet in Spanien vor riesigen Menschenmassen statt. Zudem steht oftmals noch eine Titelentscheidung aus. Jeder Fahrer steht beim letzten Rennen unter Strom und will die Saison bestmöglich abschließen.»

Die Saison 2014 war schwer für Hayden. Er wurde nach dem Sachsenring-GP am rechten Handgelenk operiert. Es wurden drei Knochen entfernt, darunter das Kahnbein. In dieser Saison schwoll Haydens Handgelenk bei den meisten Rennen stark an und verursachte große Schmerzen. Das hat nun ein Ende. Daher will der Amerikaner beim letzten Rennen in Valencia glänzen.

«Vor diesem Grand Prix bin ich immer etwas aufgeregt, denn ich mag diese Strecke. Sie ist ziemlich eng und man fährt lange im zweiten Gang, trotzdem liebe ich sie. Zudem wurde ich dort MotoGP-Weltmeister», blickt Hayden freudig zurück. 2006 gewann Hayden in Valencia den WM-Titel gegen Valentino Rossi, obwohl er im Rennen zuvor von Repsol-Honda-Teamkollege Pedrosa abgeschossen wurde und die WM-Führung verlor.

Trotz dem Rückstand auf Rossi gab Hayden den Titel nicht auf. Auf der Rückseite seines Kombis prangte ein Royal Flash, wobei eine Karte verdeckt war. Darunter stand: «All in». Hayden setzte alles auf eine Karte und wurde Weltmeister.

«Diese Saison war hart für uns und vielleicht bin ich für dieses Wochenende nicht in der besten Verfassung, aber ich werde wie immer ans Limit gehen und will die Saison versöhnlich abschließen. Ich bin heiß auf ein starkes Rennen in Valencia. Es ist eine technisch anspruchsvolle Strecke und das Wetter bietet oft Überraschungen. Ich will eine gute Show für das Team und die Fans liefern», verspricht der 33-Jährige.

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