MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Scott Redding (15/Honda): «Das war nicht mein Rennen»

Von Kay Hettich
Scott Redding beim Valencia-GP

Scott Redding beim Valencia-GP

Mit Platz 15 beim Valencia-GP endet die MotoGP-Saison 2015 für Scott Redding mit einer Enttäuschung. Für kommende Saison tauscht er seine Honda gegen eine Ducati ein.

Nur 19. der gezeiteten Trainings, im Qualifying sprang für Scott Redding sogar nur ein kümmerlicher 20. Startplatz heraus. Dass der Honda-Werkspilot am Rennsonntag als 15. noch einen WM-Punkt abstaubte, muss man unter diesen Umständen beinahe als Schadensbegrenzung bezeichnen.

«Das war das schwierigste Wochenende der gesamten Saison – und wir wissen nicht einmal warum», ätzt Redding. «Wir hatten zu wenig Grip und kein Feeling für das Bike. Ehrlich gesagt bin ich nicht happy mit dem Ergebnis, es hätte aber noch schlimmer werden können.»

Der Brite, der bei seinem beim Misano-GP als Dritter auf Podium brauste, befand sich nach eigener Aussage in ständiger Sturzgefahr. «Von der ersten Runde hatte ich vorne überhaupt keine Haftung, beim Bremsen rutschte das Bike enorm. Ausserdem hatte ich hinten keine Traktion», berichtet der MarcVDS-Pilot. «Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass es ein langes und zähes Rennen wird. Bei Halbzeit wurde es aber besser und ich konnte etwas mehr Druck machen. Die Rundenzeiten wurden besser und ich konnte ein paar Plätze gut machen.»

Als WM-13. Schaffte es Redding in der Saison nur fünfmal in die Top-10. 2014 gelangen ihm das mit einer Kunden-Honda sechsmal – und er wurde WM-Zwölfter! «Mein Ziel sind immer die Top-10», versichert der 22-Jährige. «Das war hier einfach nicht mein Rennen, es war aber nicht so schlecht wie es hätte sein können. Jetzt ist es geschafft und ich schaue in die Zukunft.»

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