MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Stefan Bradl: Schon auf dem Heimweg, Test abgesagt

Von Günther Wiesinger
Stefan Bradl

Stefan Bradl

Stefan Bradl hat die Klinik in Chemnitz bereits auf eigene Gefahr verlassen und gleich die Heimreise nach Zahling angetreten.

Die Computertomographie im Klinikum Chemnitz förderte bei Stefan Bradl, der heute auf dem Sachsenring in der dritten Runde des Warm-Ups im Regen in Turn 7 schwer zu Sturz kam, keine weiteren Verletzungen zutage.

Die Ärzte diagnostizierten eine Gehirnerschütterung und ein Halsschleudertrauma, sowie einige heftige Prellungen.

Stefan wurde am Nachmittag von Papa Helmut Bradl im Privatauto von Chemnitz zurück nach Zahling kutschiert.

«Wir sind schon fast zuhause», schilderte Helmut Bradl, selbst fünffacher 250-ccm-GP-Sieger und 250-ccm-Vizeweltmeister 1991 im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Stefan hat die ganze Zeit im Auto geschlafen. Die Ärzte wollten ihn eine Nacht behalten, aber er wollte heim. Dann hat er unterschrieben, dass er das auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr macht. Der russische Arzt hat gesagt, Stefan sei in diesem Zustand nicht zurechnungsfähig. Ich habe entgegnet: Das ist der Bua noch nie gewesen... Der Arzt hat zwar verstanden, dass diese Aussage nicht ernst gemeint war, aber nachher musste ich auch noch etwas unterschreiben.»

Die Teilnahme am Test in Spielberg am Dienstag und Mittwoch wurde inzwischen abgesagt.

Helmut Bradl: «Die Ärzte haben acht Tage absolute Ruhe verordnet. Sie haben gesagt, wenn Stefan diese Empfehlung nicht beherzigt, dauert die Erholung länger, dann wird er noch länger Kopfschmerzen haben.»

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