MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Romain Febvre (Kawasaki): Wieder kein Comeback

Von Johannes Orasche
Romain Febvre

Romain Febvre

Frankreichs Kawasaki-Motocross-Neuling Romain Febvre muss auch beim Sand-Klassiker in Valkenswaard auf einen Start verzichten.

Das Motocross-MXGP-Werksteam von Monster Energy Kawasaki wird auch am Wochenende nur mit dem Belgier Clement Desalle in Valkenswaard antreten. Sein neuer Teamkollege Romain Febvre muss wegen einer Knieverletzung aus dem Training vor zwei Wochen weiter pausieren.

Der Franzose hatte in Matterley noch eine Versuch gewagt und war in der Qualifikation und im Warm-Up auf die Piste gegangen, musste den Versuch jedoch abbrechen. Vor dem Sand-Klassiker in Valkenswaard fällte der 28-Jährige mit seinen Vertrauten die Entscheidung bereits vor der Anreise in die Niederlande.

«Ich werde in Valkenswaard fehlen und wegen Argentinien kann ich es auch noch nicht genau sagen», erklärte der MXGP-Weltmeister von 2015. «Es ist wirklich bitter für mich, das Team und die Sponsoren. Es ist sehr enttäuschend den Start der Saison auf diese Art zu verpassen, speziell nach der guten und harten Arbeit über den Winter.»

Der Franzose bestätigt: «Ich habe trainert, als ich mir mein Knie verletzt habe. Und das noch dazu, ohne dass ich gestürzt bin. Ich muss jetzt einfach gesund werden! Ich habe schon vor Matterley viele Ärzte konsultiert. Es ist nichts gebrochen, die Sehnen und Bänder sind okay. Aber wenn mein Oberschenkelknochen und das Schienbein aufeinander drücken, ist es sehr schmerzhaft. Mein Knie war bereits in der Vergangenheit verletzt. Wenn ich einen starken Aufprall habe, dann kann es sehr schmerzhaft sein.»

«Ich habe eine Entzündung in den Knochen. Es betrifft nicht die Bänder oder die Muskel. Es ist auch keine Flüssigkeit abgelagert, wir wissen nicht, wie lange dauern wird. Es gibt nicht viele Behandlungsmethoden außer Ruhe und Anti-Entzündungsmittel. Auch Injektionen sind nicht erforderlich. Ich kann nicht viel tun, muss jetzt einfach Geduld haben.»

«Es ist hart für mich», gesteht Febvre. «Aber es ist nun mal so. Unser Sport ist manchmal wirklich hart. Es ist schön, dass ich starke Unterstützung von meinem Team habe.»

Für Febvre setzt sich somit der Leidensweg fort, der ihn auch schon 2019 in Argentinien erstmals aus der Saison geworfen hatte.

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