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Saeed Al Sulaiti vor Heimrennen: «Top-15 wäre ok»

Von Kay Hettich
Schafft Saeed Al Sulaiti beim Heimrennen sein bestes Saisonergebnis?

Schafft Saeed Al Sulaiti beim Heimrennen sein bestes Saisonergebnis?

Als Rookie in der Superbike-WM ist der Katari Saeed Al Sulaiti ein Exot. Vor seinem bevorstehenden Heimrennen ist der Kawasaki-Pilot sympathisch realistisch.

Nicht wenige runzelten kritisch die Stirn, als das Pedercini Team Saeed Al Sulaiti als Bezahlfahrer verpflichtete. Doch wenn man die Gesamtumstände brücksichtigt, schlug sich der Katari weitaus besser als erwartet. Während die meisten WM-Piloten in der Regel bereits seit frühester Kindheit auf zwei Rädern unterwegs waren, begann die Motorsport-Karriere von Sulaiti erst vor fünf Jahren. Auch die meisten Rennstrecken waren dem 31-Jährigen unbekannt.

Bestens vertraut ist der Kawasaki-Pilot hingegen mit dem Losail Circuit in seiner Heimat Katar, wo die Superbike-WM am kommenden Wochenende ihr Saisonfinale austrägt. «Die Strecke gehört zu den längsten im Kalender der Superbike-WM und ist ziemlich schnell, auch wenn es ein paar langsame Kurven gibt. Es gibt ein paar Bereiche, wo man Zeit gewinnen kann. In Vergangenheit bin ich hier mit einem Superstock-1000-Bike gefahren – ein total anderes Bike», erinnert sich Al Sulaiti. «Leistung, Handling, Fahrverhalten – alles ist anders als an meinem Superbike, nur die Strecke ist dieselbe. Ich erwarte natürlich, dass ich jetzt schnellere Rundenzeiten als früher mit dem Stock-Bike fahren kann. Ob es reicht, um konkurrenzfähiger zu sein, muss ich abwarten. Wenn ich in die Top-15 fahren kann, wäre das in meinem ersten Superbike-Jahr ok für mich. In Katar wird es sicher keinen Regen geben – das ist gut für mich.»

Man kann davon ausgehen, dass die meisten Zuschauer dem Katari die Daumen. «Das Heimrennen motiviert mich zusätzlich, aber ich habe auch mehr Druck», grübelt Al Sulaiti, der in Laguna Seca seinen bisher einzigen WM-Punkt einfahren konnte. «Das kommende Wochenende ist eines der wichtigsten meiner Karriere. Viele Freunde und meine Familie wird dabei sein, das macht es besonders. Ich hoffe, dass ich mir nicht selbst zu viel Druck mache.»

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