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Eugene Laverty (Aprilia): «Portimão der Durchbruch»

Von Kay Hettich
Eugene Laverty freut sich bereits auf den Saisonauftakt auf Phillip Island

Eugene Laverty freut sich bereits auf den Saisonauftakt auf Phillip Island

Mit der zweitbesten Zeit fuhr sich Eugene Laverty beim Portimão-Test ins Rampenlicht. Der Nordire machte mit der Milwaukee Aprilia einen grossen Sprung nach vorne.

Erst in den letzten Minuten vom Portimão-Test verbesserte Eugene Laverty seine Rundenzeit mit einem Qualifyer-Reifen beträchtlich und steigerte sich vorbei an seinem Milwaukee-Teamkollegen Lorenzo Savadori auf die zweite Position. In 1.42,002 min blieb der Superbike-Rückkehrer nur 0,2 sec über der Bestzeit von Chaz Davies (Ducati).

Für den 30-Jährigen kam seine Performance wohl selbst etwas überraschend. «Wir hatten ein paar Probleme erwartet, aber in Portimão haben wir wesentlich effizienter gearbeitet», frohlockte Laverty. «Wir kamen mit einem klaren Plan hierher und haben uns gegenüber Jerez steigern können. Am ersten Tag hatten wir wegen dem schlechten Wetter nur einen halben Tag, aber letztendlich ist jeder kleine Schritt eine Verbesserung.»

Die anspruchsvolle portugiesische Rennstrecke kannte der Aprilia-Pilot noch von 2014, als er für Crescent Suzuki fuhr. «Die Strecke hat ziemlich viele Bodenwellen, noch mehr als beim letzten Mal. Es ist aber wie es ist und für alle gleich», kritisierte Laverty. «Nach diesem Test konnten wir das Chassis und die Balance der RSV4 gut verbessern. Ich fühle mich gut mit Rennreifen und auch mit dem Qualifyer. Die beiden Testtage hier waren viel effektiver als in Jerez. Bei der Suche nach einer Lösung für mein Chattering-Problem, ist uns der Durchbruch gelungen. Wir haben eine ausgezeichnete Basis für Phillip Island.»

Nur knapp hinter Laverty reihte sich Savadori als Dritter ein. «Portimão ist eine fantastische Rennstrecke», freute sich der junge Italiener. «Es läuft schon besser als zuletzt in Jerez, wir müssen uns aber noch weiter steigern und ein besseres Setup finden. Wir sind mit neuen und gebrauchten Reifen gefahren, müssen uns aber noch mehr damit beschäftigen.»

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