MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Peinlich: Nur Reihe 5 für Ducati-Xerox

Von Jörg Reichert
War Michel Fabrizio in der Superpole gedopt?

War Michel Fabrizio in der Superpole gedopt?

Bereits die erste Superpole-Session bedeute für Michel Fabrizio und Noriyuki Haga das Aus. Aber beide Ducati-Xerox-Piloten haben eine Ausrede parat.

«Ich habe es schon häufig gesagt: Ich mag diese Strecke nicht! Und nach dem heutigen Tag werde ich meine Meinung bestimmt nicht ändern», knurrte Vize-Weltmeister Noriyuki Haga nach der Superpole, die er nur als 18. beendete. Letztendlich muss der Japaner aber zugeben, dass ein grober taktischer Fehler schuld an seiner Misere ist. «Was soll ich sonst sagen? Nach meinem ersten Stint war uns klar, dass ich etwas nachlegen musste. Ich dachte ich könnte noch ein bisschen Zeit herausholen und entschied mich gegen die Qualifyer - die wollte ich mir für die nächsten beiden Session aufsparen. Das war offensichtlich ein Fehler. Es wird nicht einfach, von so weit hinten einen guten Start zu machen.»

Anders als sein japanischer Teamkollege schwärmt Michel Fabrizio von dem 4,6 Km langen portugiesischen Kurs und bewies dies auch durch schnelle Rundenzeiten während der Trainings. Doch in der Superpole wurden die Karten neu gemischt und der 25-jährige schied nach einem Sturz zu Beginn der Superpole 1 aus - Startplatz 17 für den selbsterklärten Sieganwärter! «Ich hatte an beiden Tagen keinen richtigen Grip am Vorderrad, das war auch der Grund für meinen Sturz. Wir haben die ganze Zeit daran gearbeitet, aber keine Lösung gefunden», suchte der WM-Zweite nach Erklärungen für sein mageres Abschneiden. «Die Rennen werden so natürlich extrem schwer. Aber wie immer werden wir für zwei gute Resultate alles geben.»

Wie man es besser machte bewiesen heute die privaten Ducati-Piloten: Das Althea-Ducati-Duo (Checa/3. - Byrne/7.) und Jakub Smrz (Pata/6.) haben sich bis in die letzte Superpole-Session gekämpft. Selbst Luca Scassa (Supersonic/16.), der in Portimao sein erstes Rennen mit der Ducati 1098R bestreitet, liess die beiden hochbezahlten Angestellten hinter sich.

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