MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Ducati-Xerox am Boden

Von Jörg Reichert
Ernesto Marinelli gerät allmählich in Erklärungsnot

Ernesto Marinelli gerät allmählich in Erklärungsnot

Nach nunmehr vier Saisonmeetings wird immer deutlicher: Der Verlust wichtiger Schlüsselfiguren geht am Ducati-Werksteam nicht spurlos vorüber. Das Desaster wurde in Assen offensichtlich.

Assen war ein schweres Pflaster für die mit V2-Triebwerken ausgestatteten Ducati 1098R. Weder im ersten, noch im zweiten Lauf hatte ein Ducati-Pilot ernstzunehmende Siegchancen. Doch wie die Plätze 5 bis 7 für Carlos Checa (E/+5,5 sec.), Jakub Smrz (CZ/+4,6 sec.) und Shane Byrne (GB/+7,7 sec.) bewiesen, waren die Motorräder aus Bologna .für Top-10 Ergebnisse allemal gut genug.  Den Dreien ist aber eines gemeinsam: Sie fahren für Kunden-Teams!

Um einen Werks-Piloten zu finden, muss man die Ergebnisliste weiter nach unten durchforsten. Erst auf Platz 12 taucht Michel Fabrizio auf, sein japanischer Teamkollege schied mit mechanischem Defekt am Motor aus. Besonders peinlich für die Mannschaft um Ernesto Marinelli: Selbst Luca Scassa vom Supersonic-Team war schneller als Fabrizio, genauer gesagt sogar um acht Sekunden. Der Werks-Pilot steuerte ausserdem die schlechteste Ducati ins Ziel. Zu Zeiten von Davide Tardozzi, der im Winter bei BMW angedockt hatte, wäre dies undenkbar gewesen!
 
Besteht vielleicht ein Zusammenhang zwischen den immer besser werdenden Ergebnisse der Bayern und dem mageren Abschneiden von Ducati-Xerox?

Licht ins Dunkeln werden wir nicht bringen können, nur Fabrizio erklärt, wieso er nicht auf Augenhöhe mit den Kunden-Maschine fahren konnte. «Im zweiten Rennen konnte ich zuerst gut attackieren und machte auch einige Positionen gut. Von der einen zur nächsten Runde liess mein Hinterreifen aber extrem nach.Nachdem ich ein paar Mal beinahe abgeflogen wäre, gingich weniger Risiko ein.»

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