MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Probleme eines Superbike-Rookies: Ständige Wheelies

Von Kay Hettich
Bahattin Sofuoglu

Bahattin Sofuoglu

Als zweiter Pilot aus der Talentschmiede von Kenan Sofuoglu wird Bahattin Sofuoglu 2025 in der Superbike-WM debütieren. Der junge Türke hat bei seiner Gewöhnung an die Yamaha R1 mit einem typischen Problem zu kämpfen.

Überraschend wurde Bahattin Sofuoglu von Motoxracing als zweiter Fahrer für die Superbike-WM 2025 verpflichtet. Der erst 21-Jährige hatte die Supersport-WM 2024 nur als Zwölfter beendet und kehrt zu dem Team zurück, für das er bereits 2021 in der Supersport-WM 300 gefahren ist.

Sein Arbeitsgerät ist die Yamaha R1, die technisch allerdings nicht auf dem Stand der Werksmotorräder ist. Dennoch ist die Umstellung hinsichtlich der Motorleistung gewaltig. «Mein größtes Problem ist derzeit die Anti-Wheelie-Control. Das Vorderrad ist ständig in der Luft, das macht das Fahren schwierig», gab Sofuoglu zu. «Wir müssen das über die Elektronik in den Griff bekommen. Dennoch hatte ich offen gesagt mehr Power erwartet. Ich liebe Motorräder mit viel Leistung, aber es muss sich auch gut verzögern lassen. Auf dem Bike fühle ich mich gut.»

Übrigens: Bahattin ist der Sohn eines Cousins von Kenan Sofuoglu – der Vater von Kenan und der Opa von Bahattin waren Brüder.

Neben Superbike-Star Toprak Razgatlioglu ist der 21-Jährige der zweite Fahrer in der Top-Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft aus der Talentschmiede des Supersport-Rekordweltmeisters. Seinen Fahrstil muss er noch an das Superbike anpassen. «Beim ersten Test bin ich anderen Fahrern gefolgt und habe versucht, ihren Fahrstil zu übernehmen. Bei der Analyse haben wir festgestellt, dass etwas mehr Stop-and-Go besser wäre und damit wollen wir uns beim zweiten Test fokussieren. Das ist mein Schwachpunkt und mit jedem Run werde ich daran arbeiten.»

Bahattin fuhr bereits mit 15 Jahren in der 300er-WM und stieg nach drei Jahren in die Supersport-Kategorie auf. «Bei den 300ern lernst du, dich durchzusetzen», hielt Sofuoglu fest. «Natürlich haben die Motorräder dort wenig Power und auf jeder Geraden ändern sich die Positionen. Deshalb musste man schon zwei Runden vor dem Ende einen Plan aushecken, wie man sich positioniert, um das Rennen möglichst gewinnen zu können. Man lernt zu kämpfen und strategisch zu denken.»

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