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Michael vd Mark (BMW): «Nicht sonderlich glücklich»

Von Kay Hettich
Michael van der Mark

Michael van der Mark

Dass BMW in der Superbike-WM 2025 das Standard-Chassis verwenden muss, ist ein herber Rückschlag für Werkspiloten. Beim Portimão-Test versuchte Michael van der Mark, das Beste aus der Situation herauszuholen.

BMW steht in der Superbike-WM 2025 vor einer riesigen Herausforderung, denn die Zugeständnisse, durch die die M1000RR zu einem siegfähigen Motorrad machten, wurden dem bayerischen Hersteller durch das aktualisierte Reglement aberkannt. Ob das neue Homologationsmodell mit dem Standard-Chassis gut genug ist, um gegen die Konkurrenz zu bestehen, versuchten die Werkspiloten am Dienstag beim Portimão-Test herauszufinden.

Auf den ersten Blick ist es das: BMW-Aushängeschild Toprak Razgatlioglu brannte in 1:40,650 min die schnellste Zeit in den Asphalt. Angesichts der Bedingungen (es hatte in der Nacht zuvor stark ergiebig geregnet), ist das eine beeindruckende Rundenzeit. Teamkollege Michael van der Mark büßte 1,1 sec auf den Weltmeister ein.

«Die Bedingungen waren schwierig, wir wollten aber unbedingt das Motorrad ausprobieren», erzählte der Niederländer. «Dafür haben wir viele Runden fahren können und am Ende eine ordentliche Zeit. Es gab vieles, was wir testen wollten. Momentan bin ich nicht sonderlich glücklich, kann mich aber auch nicht beschweren, wie es gelaufen ist.»

Van der Mark hatte zwei Motorräder zur Verfügung und spulte insgesamt 63 Runden ab. «Das Motorrad fühlt sich anders an, die Basiseinstellung ist aber praktisch identisch», verriet der Familienvater. «In Jerez hatten wir ein technisches Problem, das wir hier aussortieren konnten. Das Bike hart zu verzögern bereitete mir Schwierigkeiten, daran haben wir am Dienstag gearbeitet.»

Fühlt sich der 32-Jährige bereit für den Saisonauftakt in Australien? «Nicht wirklich, aber wir werden es sein, wenn es so weit ist», schmunzelte van der Mark.

Superbike-Test in Portimao, Dienstag
Pos Fahrer (Nation/Motorrad) Kategorie Zeit Diff
1. Toprak Razgatlioglu (TR/BMW) SBK-WM 1:40,650 min
2. Axel Bassani (I/Bimota) SBK-WM 1:40,679 + 0,029 sec
3. Nicolo Bulega (I/Ducati) SBK-WM 1:40,748 + 0,098
4. Remy Gardner (AUS/Yamaha) SBK-WM 1:40,749 + 0,099
5. Jonathan Rea (GB/Yamaha) SBK-WM 1:41,100 + 0,450
6. Garrett Gerloff (USA/Kawasaki) SBK-WM 1:41,164 + 0,514
7. Xavi Vierge (E/Honda) SBK-WM 1:41,295 + 0,645
8. Danilo Petrucci (I/Ducati) SBK-WM 1:41,369 + 0,719
9. Sam Lowes (GB/Ducati) SBK-WM 1:41,580 + 0,930
10. Michael vd Mark (NL/BMW) SBK-WM 1:41,732 + 1,082
11. Alex Lowes (GB/Bimota) SBK-WM 1:41,819 + 1,169
12. Alvaro Bautista (E/Ducati) SBK-WM 1:42,141 + 1,491
13. Andrea Locatelli (I/Yamaha) SBK-WM 1:42,245 + 1,595
14. Scott Redding (GB/Ducati) SBK-WM 1:42,260 + 1,610
15. Ryan Vickers (GB/Ducati) SBK-WM 1:42,584 + 1,934
16. Dominique Aegerter (CH/Yamaha) SBK-WM 1:42,634 + 1,984
17. Yari Montella (I/Ducati) SBK-WM 1:42,964 + 2,314
18. Bahattin Sofuoglu (TR/Yamaha) SBK-WM 1:43,078 + 2,428
19. Tito Rabat (E/Yamaha) SBK-WM 1:43,222 + 2,572
20. Markus Reiterberger (D/BMW) SBK-WM 1:43,286 + 2,636
21. Sylvain Guintoli (F/BMW) SBK-WM 1:43,713 + 3,063
22. Tarran Mackenzie (GB/Honda) SBK-WM 1:43,961 + 3,311
23. Lucas Mahias (F/Yamaha) SSP-WM 1:44,223 + 3,573
24. Phillip Öttl (D/Ducati) SSP-WM 1:44,747 + 4,097
25. Marcel Schrötter (D/Ducati) SSP-WM 1:44,769 + 4,119
26. Iker Lecuona (E/Honda) SBK-WM 1:44,841 + 4,191
27. Tetsuta Nagashima (J/Honda) SBK-WM 1:45,196 + 4,546
28. Michael Rinaldi (I/Yamaha) SSP-WM 1:45,357 + 4,707
29. Jeremy Alcoba (E/Kawasaki) SSP-WM 1:45,529 + 4,879
30. Ondrej Vostatek (CZ/Ducati) SSP-WM 1:45,863 + 5,213
31. Javier Fores (E/Bimota) SBK-WM 1:56,814 + 16,164

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