MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

WM-Leader Jonathan Rea macht Kawasaki glücklich

Von Ivo Schützbach
Jonathan Rea erlebte auf dem Chang Circuit in Buriram ein perfektes Wochenende: Pole-Position, zwei Laufsiege, zweimal die schnellste Rennrunde. «Das ist etwas ganz Besonderes für mich», unterstrich der Kawasaki-Star.

Fans und Gegner zogen ihre Basecap vor der beeindruckenden Leistung von Kawasaki-Neuzugang Jonathan Rea. Der Nordire stand in den ersten beiden Rennen in Australien und Thailand auf Pole, drei von vier Läufe gewann er, nur einmal musste er sich auf Phillip Island Aprilia-Werksfahrer Leon Haslam beugen.

Nun also ein Doppelsieg. Dieses Kunststück gelang dem 28-Jährigen erst zum dritten Mal in seiner Karriere. «Ich kann es kaum fassen», stotterte Rea nach seinem zweiten Sieg. «Ein Tag wie heute passiert dir im Leben nicht oft, mein Saisonstart ist großartig. Darauf müssen wir aufbauen, dieser Tag bedeutet mir wirklich sehr viel, ich will diesen Moment verinnerlichen und lange daran denken.»

Rea war punktgleich mit Haslam nach Thailand gereist, nun liegt er mit 95 Punkten zehn vor ihm. «An die Meisterschaft denke ich nicht, es kommen noch elf Rennen», machte der Nordire deutlich. «Rennsiege sind das, was für mich im Moment zählt. Ich versuche, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Über die Meisterschaft denke ich später nach.»

Zu den Schlüsselpunkten für Reas Siege gehörte, dass seine Kawasaki ZX-10R sanfter mit den Reifen umging als jedes andere Bike im Feld. «Mein Stil war schon immer sehr weich», erklärte der Doppelsieger. «Das schont die Reifen. Gegen Rennende habe ich außerdem das Motor-Mapping geändert, damit sich die Leistung sanfter entfaltet und die Reifen noch mehr geschont werden. Ich konnte mit den Reifen immer gut umgehen, die Kawasaki trägt ihren Teil dazu bei.»

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