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Emil Sayfutdinov will den Speedway-GP aufmischen

Von Helge Pedersen
Der Russe Emil Sayfutdinov zog sich nach der Saison 2013 aus finanziellen Gründen aus dem Speedway-Grand-Prix zurück, 2017 will der ehemalige WM-Dritte an frühere Leistungen anknüpfen.

2007 und 2008 wurde Emil Sayfutdinov U21-Weltmeister, bereits in seiner ersten Saison im Speedway-GP holte er hinter Jason Crump und Tomasz Gollob die Bronzemedaille. 2010 war der Russe von Verletzungen geplagt, fuhr nur vier Grands Prix und wurde WM-15. In den drei Jahren darauf beendete er die Weltmeisterschaft auf den Rängen 6, 5 und 6, nach 2013 zog er sich aus dem Grand Prix zurück – offiziell aus finanziellen Gründen.

Die letzten drei Jahre fehlte Sayfutdinov und fuhr lediglich die Speedway-Europameisterschaft, welche er 2014 und 2015 gewann, letztes Jahr wurde er wegen erneuten Verletzungen nur Siebter.

Für 2017 bekam der 27-Jährige aus Salavat, 1500 Kilometer östlich von Moskau, eine der vier Dauer-Wildcards für den Grand Prix. Und will an alte Glanztaten anknüpfen: «Die Vorbereitungen für den Grand Prix laufen bereits. Ich will stark sein und um den WM-Titel kämpfen – er ist mein Traum. Auf jeden Fall will ich aufs Podium.»

Der zwölf Rennen umfassende Grand Prix startet am 29. April im slowenischen Krsko. «Ich brauchte die Auszeit, um mich vom Kopf her auf den Grand Prix einzustellen», verdeutlichte Sayfutdinov. «Jetzt ist der Zeitpunkt perfekt. Ich habe mich vorbereitet und eine Wildcard erhalten, das ist großartig. Jetzt ist es an der Zeit, um Medaillen zu kämpfen. Letztes Jahr hatte ich einige Verletzungen, aber die sind ausgestanden. Wenn die Saison beginnt, werde ich in bester Verfassung sein.»

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