MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Cooper Webb (KTM): Hart im Nehmen

Von Johannes Orasche
Cooper Webb tat sich in Anaheim schwer

Cooper Webb tat sich in Anaheim schwer

Red Bull-KTM-Hoffnungsträger Cooper Webb zeigte in Anaheim II trotz einer komplizierten Woche erneut eine starke Leistung.

Drei Events sind in der laufenden Supercross-WM in den USA absolviert, der deutsche Honda-Star Ken Roczen (25) hat in Anaheim II mit Platz 2 hinter Eli Tomac die Tabellenspitze übernommen. Titelverteidiger Cooper Webb (Red Bull-KTM) hat sich relativ unscheinbar auf dem sechsten Tabellenplatz eingereiht. Auf Leader Ken Roczen fehlen nur 13 Punkten – und das trotz lästiger und hartnäckiger gesundheitlicher Probleme.

Zur Erinnerung: Beim Saisonauftakt wetzte Webb trotz einer schweren Erkältung hinter Justin Barcia und Adam Cianciarulo auf P3. Beim zweiten Rennen in St. Louis (12.) fehlten im Finish dann die Kräfte. Nun in Anaheim II erneut P3, mit geringem Rückstand auf Ken Roczen. Der Mann aus dem Bundesstaat North Carolina, der in Clermont in Florida wohnt, litt in bereits beim Auftakt und dann in St. Louis unter einer Grippe. Mittlerweile geht es ihm etwas besser.

Die Situation um den 24-Jährigen war aber auch vor Anaheim II alles andere als angenehm. «Es fühlt sich gut an, wieder auf dem Podium zu stehen», freut sich Webb. «Es war ein schwieriger Start in diese Saison. Ich war am Montag nach Anaheim beim Arzt. Dort habe erfahren, dass ich eine Grippe und eine Infektion im Hals habe. Daher war es in St. Louis besonders hart.»

Webb gesteht: «Es fühlt sich gut an, wieder halbwegs bei Gesundheit zu sein. Es war eine gute Lernerfahrung für mich. In dieser Woche war es dann schon deutlich besser. Ich konnte schon wieder etwas trainieren und auch mit dem Motorrad fahren. Ich bin überwältigt, hier oben zu stehen und wir sind recht nahe am Sieger dran. Wir auch haben P2 nur knapp verfehlt. So gesehen darf ich mich nicht beklagen.»

Die vierte Station der Supercross-WM findet am kommenden Samstag in Glendale in Arizona statt.

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