MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Karr-Power: Eine Tuner-Legende lebt!

Von Hans-Thies Schmidt
Die wilden 1970er: Horst Karr und Keke Rosberg

Die wilden 1970er: Horst Karr und Keke Rosberg

Aktive und Freunde des Meisertuners der Formel V-1300 treffen sich in demnächst bei Ludwigsburg.

Am 25. Februar treffen sich die Fans und Freunde des unvergessenen Münchinger Motortuners Horst Karr (1940-2006) in Ingersheim bei Ludwigsburg. Horst Karr war von Beginn an in der FV-1300 einer der wenigen absoluten Spitzentuner luftgekühlter VW-Rennmotoren. Der Formel-V-Motor für den Rennbetrieb war jenes Aggregat das auch über Jahrzehnte im serienmäßigen VW-Käfer verbaut wurde. Zunächst nur Motortuner, baute der Horst Karr später auch FV-1300-Rennwagen im idyllischen bayrischen Oberstaufen. Dafür fertigten viel Freunde Spezialteile für den umtriebigen Konstrukteur an.

Berühmte Fahrer die es später zu Weltgeltung brachten wie Weltmeister Keke Rosberg aus Finnland, Indy-500-Doppelsieger Arie Luyendyk, geboren in Holland und nun wohnhaft in Arizona, Lotus-F1-Werksfahrer Gunnar Nilsson aus Schweden oder auch ATS- und Brabham-F1-Fahrer Marc Surer aus der Schweiz siegten am Beginn ihrer Karriere auf Karringer-VW-Formelrennwagenwagen. Einer jener Wagen ist heute im Besitz von Manfred Horn aus Baden Württemberg. Auch er wird wie schon im Vorjahr wieder zum 2. Karr-Meeting nach Ingersheim kommen. «Dazu erwarte ich die Meisterbrüder Jörg und Axel Plankenhorn, Helmut Töpfel und den Deutsche Meister der Formel-V-1300, Arnulf Schiesser», so Thomas Karr. Er, der Sohn des legendären PS-Züchters Horst Karr hat das Treffen 2011 mit Hilfe von Karr-Erfolgsfahrer Axel Plankenhorn auf die Beine gestellt. Unter den Besuchern werden 10 Mitglieder der Historische Formel Vau Europa e.V. erwartet. Ein Mann der heute in seinem Betrieb Karr-Formel-V-Rennmotoren überholt ist Klaus Trella. Der Mann aus dem Allgäu agierte in der Formel-3 als Renningenieur von keinem Geringeren als dem späteren 7-fachen Weltmeister Michael Schumacher in dessen F3-Jahren.

Zwar wird Arie Luyendyk nicht aus den USA anreisen. Aber er liess wissen, wenn einer der Karr-Freunde eine Frontkarosse eines Karringer-FV-1300 der ersten Serie anbieten könnte, dann würde er das Teil gerne kaufen. Arie Luyendyk und sein unvergessener Vater Jaap Luyendyk waren beide Karringer-Fahrer. Er, der Indy-500 Doppelsieger, besitzt den Wagen des Vaters noch heute. «Nur die Frontkarosse muss eben unbedingt ersetzt werden», ließ der Champion per E-Mail wissen.

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