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Moto2-EM: Dritter Platz für Lukas Tulovic in Rennen 1

Von Helmut Ohner
Erstes Podium für Lukas Tulovic in der Moto2-EM 2020

Erstes Podium für Lukas Tulovic in der Moto2-EM 2020

Im ersten Rennen der Moto2-EM holte sich der Deutsche Lukas Tulovic (Kiefer Racing) den dritten Platz hinter dem Italiener Yari Montella (Team Ciatti Speed Up) und dem Finnen Niki Tuuli (Team Stylobike).

Weil Polesetter Yari Montella (Team Ciatti Speed Up) sechs Startplätze zurückgereiht wurde, weil er im Qualifying gebummelt hatte, durfte der Deutsche Lukas Tulovic beim Saisonauftakt der Moto2-EM neben dem Finnen Niki Tuuli (Team Stylobike) und dem Italiener Alessandro Zaccone (Promoracing) als Dritter in der ersten Startreihe Aufstellung nehmen.

Zaccone, Tulovic vom Team Kiefer Racing, Tuuli und Alejandro Medina lautete die Reihenfolge nach der ersten von 18 Runden auf dem Circuito do Estoril. Während sich der Finne aus dem Windschatten an die erste Stelle setzen konnte, schaffte Montella mit der schnellsten Rennrunde den Anschluss an die Spitzengruppe.

Zur Halbzeit übernahm Montella mit einem perfekt ausgeführten Bremsmanöver am Ende der Start-Ziel-Geraden die Führung. Nur Tuuli konnte dem Italiener einigermaßen folgen, Zaccone als Vierter und Tulovic, der Medina auf Distanz halten konnte, hatten als Dritt- bzw. Viertplatzierter bereits 1,6 respektive 3,3 Sekunden Rückstand.

Mit einem beruhigenden Vorsprung von 1,048 Sekunden auf Tuuli holte sich Montella den Sieg im ersten Rennen der Moto2-Europameisterschaft in Estoril. Den Zweikampf um den letzten Platz auf dem Siegertreppchen konnte doch noch Tulovic für sich entscheiden. Am Ende trennten ihn lediglich 52 Tausendstelsekunden von Zaccone.

In der Klasse Superstock 600 ging der dritte Rang an den Deutschen Nicolas Chris Czyba (H43Team Nobby Talasur-Blu). Sein deutscher Landsmann Leon Orgis verfehlte als Vierter das Podium klar. Sein Teamkollege bei Redding-Pinamoto, der Österreicher Andreas Kofler, sah die Zielflagge an der fünften Stelle. Der Sieg der seriennahen Kategorie ging an den Spanier Fermin Aldeguer.

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