MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Tag 9: Al-Attiyah auf Siegeskurs, Sieger 2017 in Not

Von Toni Hoffmann
Nasser Al-Attiyah ist vor der letzten Prüfung der 41. Rallye Dakar auf Kurs zum ersten Toyota-Triumph und seinem dritten Sieg, der neunte Tag forderte vom Siegespodest des Jahres 2017 unbarmherzigen Tribut.

Vor der 112 km langen Schlussentscheidung am Donnerstag auf dem Weg von Pisco zurück in die peruanische Hauptstadt Peru Lima hat Nasser Al-Attiyah seine Führung, bedingt auch das Pech seiner Rivalen, weiter ausgebaut. Im Toyota Hilux lag der zweifache Dakar-Sieger aus Katar nach seiner dritten Bestzeit 2019 komfortabel 51:27 Minuten vor Juan «Nani» Roma im Mini 4x4.

Die neunte Prüfung mit 313 km in den Dünen von Pisco spielte für das Siegerpodium von 2017 mit den drei Peugeot-Werksfahrern Stéphane Peterhansel, Sébastien Loeb und Cyril Despres gnadenloses Schicksal. Nach 26 Kilometern stoppte der Gesamtvierte Peterhansel im Mini-Buggy des hessischen X-raid-Teams. Sein neuer Beifahrer David Castera klagte über Rückenverletzungen. Der 13-fache Rekordsieger Peterhansel sah sich deswegen zur Aufgabe gezwungen.

Der vierfache Tagessieger Loeb setzte sich im privaten Peugeot 3008DKR beim erstmals erfolgten Massenstart mit vier Autos an die Spitze. Er stürmte über die Dünen und durch die Sandtäler und lag am zweiten Wegpunkt viral 2:28 Minuten vor Jakub Przygonski (Mini 4x4), 3:57 Minuten vor Despres (Mini-Buggy) und 5:15 Minuten Al-Attiyah. Beim fünften Wegpunkte ließ er Despres schon 9:12 Minuten und Al-Attiyah 9:34 Minuten hinter sich. Wenig später blieb der bis dahin auf Rang drei liegende Loeb für 20 Minuten liegen. Beim km 276 musste der neunfache Rallyechampion, der am Montag wegen eines Stromausfalls 40 Minuten und damit auch die Chance auf seinen ersten Sieg verloren hatte, wieder anhalten. Insgesamt büßte er auf der vorletzten Prüfung 1:15:52 Stunden auf Al-Attiyah ein. Mit einem Rückstand von inzwischen 2:02:37 Stunden blieb er aber Gesamtdritter.

Beim km 288 traf es Despres. Er stand dort 30  Minuten. Am Ende verlor er auf die dritte Bestmarke von Al-Attiyah 39:46 Minuten. Im Gesamtklassement blieb der sechsfache Sieger der Motorradwertung mit einem Rückstand von 2:55:13 Stunden auf dem fünften Rang hinter Jakub Przygonski (+ 2:33:51).

Rallye Dakar – Stand nach der 9. von 10 Prüfungen:

Platz

Team/Auto

Zeit/Diff.

1.

Al-Attiyah/Baumel (QAT/F), Toyota

34:00:39

2.

Roma/Haro Bravo (E), Mini 4x4

+ 51:27

3.

Loeb/Elena (F/MC), Peugeot

+ 2:02:37

4.

Przygonski/Colsoul (PL/B), Mini 4X4

+ 2:33:51

5.

Despres/Cottret (F), Mini

+ 2:55:13

6.

Prokop/Tomanek (CZ), Ford

+ 3:29:06

7.

Al Rajhi/Gottschalk (KSA/D); Mini 4x4

+ 4:28:22

8.

De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D), Toyoda

+ 7:08:16

9.

Chabot/Pillot (F), Toyota

+ 8:11:46

10.

Vanagas/Rozwadowski (LT), Toyota

8:15:26

Rallye Dakar – Stand auf der9. Prüfung:

Platz

Team/Auto

Zeit/Diff.

1.

Al-Attiyah/Baumel (QAT/F), Toyota

3:53:22

2.

Roma/Haro Bravo (E), Mini 4x4

+ 4:58

3.

De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D), Toyoda

+ 7:15

4.

Przygonski/Colsoul (PL/B), Mini 4X4

+ 14:01

5.

Vanagas/Rozwadowski (LT), Toyota

+ 32:59

6.

Prokop/Tomanek (CZ), Ford

+ 33:59

7.

Al Rajhi/Gottschalk (KSA/D); Mini 4x4

+ 33:25

8.

Despres/Cottret (F), Mini-Buggy

+ 39:46

9.

Van Loon/Scholtabers (NL), Toyota

+ 45:56

10.

Krotov/Tsyro (RUS), Mini 4x4

+ 46:42

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