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Max Niedermaier: «Sollen die anderen Risiko gehen»

Von Manuel Wüst
Max Niedermaier

Max Niedermaier

Max Niedermaier hat seine Zelte in Schweden abgebrochen, nachdem die Rennen im Eisspeedway-Supercup absolviert waren. Der Bayer startet am Wochenende in St. Johann und legt dann den Fokus auf die Prädikate.

Am kommenden Wochenende wird in Österreich ein internationales Eisspeedwayrennen ausgetragen. Mit Max Niedermaier hat der Vizeweltmeister seine Teilnahme zugesagt und wird als einer von fünf Deutschen im Pongau mit dabei sein. «Eigentlich wäre das Material ja oben geblieben für den Maximilian in der WM-Qualifikation, aber wir sind jetzt wegen St. Johann schon früher mit allem runtergefahren. Wir waren am Montag um 14 Uhr schon zu Hause und waren fast so schnell wie mit dem Flugzeug», erzählte Niedermaier SPEEDWEEK.com. «Wenn in St. Johann schon mal was ist, dann will ich da auch dabei sein und im internationalen Rennen mitfahren. Das ist eine sehr schnelle Bahn, auf der es mich aber auch schon geschmissen hat. Da will ich mich nicht zum Deppen machen, denn da kommt ja fast eine heimische Kulisse und viele Bahnsportfans aus meiner Gegend.»

Nach dem Trainingslager und insgesamt sechs Events in Schweden wird die Veranstaltung in St. Johann für Max Niedermaier das letzte Rennen auf Natureis, was dem Bayer nicht unrecht ist. «Meine Welt sind eher die Kunsteisbahnen», gestand der Vizeweltmeister. «Das hat man in Schweden auch gesehen, wo das Eis jedes Mal anders ist. Mal hatten wir gutes Eis, dann wieder schlechtes. In Avesta bin ich gar nicht zurechtgekommen, weil die Bahn sehr überhöht war, was mir gar nicht gefallen hat. In Bollnäs habe ich den ersten Lauf gewonnen und dann ist immer mehr das Hinterrad weggerutscht, weil sich das Eis recht schnell aufgefahren hat und ich bin dann nicht mehr so richtig zurechtgekommen. Deswegen habe ich mir gedacht, sollen die anderen das Risiko gehen.»

Dass der Bayer noch immer mit den Schnellsten mithalten kann, zeigte er auch auf Natureis vereinzelt. «In Gävle war ich gut dabei und war auch ziemlich nah an Max Koivula dran, der das Rennen gewann, obwohl ich noch nicht alles rausgeholt habe. Letztes Jahr waren auch manche in der Liga schnell und auf den Kunsteisbahnen in der WM war es dann anders. Schweden war ein gutes Training für mich – ich lege den Fokus aber vor allem auf die Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft.»


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