MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Bike-Transport nach Kasachstan: Niedrige Ansprüche

Von Manuel Wüst
Hans Weber ist Deutschlands einziger Fahrer im Eisspeedway-GP 2020. Nach einem Testrennen am Wochenende in Russland, ging es mit dem Flugzeug nach Kasachstan. Die Motorräder werden im Lkw transportiert.

Das Anatoly-Stepanov-Memorial-Rennen in Togliatti war für Hans Weber der letzte große Test vor dem GP-Auftakt am kommenden Wochenende in Almaty, in Südostkasachstan. Das Paar-Rennen, in dem die Duos aus je einem russischen Fahrer und einem Westeuropäer bestanden, bestritt der «Eishans» gemeinsam mit Eisspeedway-Legende Nikolai Krasnikov. Sie beendeten es als eines von drei Paaren mit insgesamt 17 Punkten, zu denen der Deutsche fünf beisteuerte. Im Stechen um den Tagessieg, das jeweils die drei Westeuropäer bestritten, belegte Weber den zweiten Rang hinter Martin Haarahiltunen und wurde so mit Krasnikov Gesamtzweiter hinter der Paarung Koltakov/Haarahiltunen.

«Wir haben ein bisschen getestet und waren soweit zufrieden. In den ersten Heats hatten wir ein paar Vergaserprobleme», berichtete Weber im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Das Motorrad ist ganz gut gelegen, es hat eine gute Stabilität und Sicherheit. Es war wichtig, dass man sich nicht zerstört – es ist alles im grünen Bereich.»

Im Gegensatz zu 2019, als die Fahrer die beschwerliche Anreise nach Kasachstan alleine bewerkstelligen mussten, von Inzell sind es 6000 Kilometer mit dem Auto, gibt es dieses Jahr einen organisierten Transport der Motorräder und des Materials. Der Lkw hatte mit diversen Schneeverwehungen zu kämpfen, wird aber rechtzeitig in Almaty erwartet.

Hans Weber sieht den Transport mit gemischten Gefühlen: «Ich bin froh, dass ein Transport da war. Das Verladen hätte aber besser organisiert werden müssen. Der Lkw stand da, man hat sich selbst ums Einladen kümmern müssen. Und hätten wir die Motorräder nicht festgemacht, wären sie nicht fest gewesen. Vorne standen zwei Fässer Methanol, die nicht gesichert waren – die haben wir auch mit festgezurrt.»

Dennoch möchte der Bayer nicht alles negativ sehen, nachdem er im vergangenen Jahr den Kontakt zu den Offiziellen suchte. «Man kann immer was verbessern. Ich bin zufrieden, dass der Transport überhaupt stattfindet.»

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