MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Medaillenanwärter Luca Bauer: Eine Frage des Risikos

Von Manuel Wüst
Luca Bauer (48) hat die Gegner im Blick

Luca Bauer (48) hat die Gegner im Blick

Die Eisspeedway-Weltmeisterschaft ist noch nicht entschieden, im Kampf um die Medaillen kann auch Luca Bauer ein gehöriges Wörtchen mitreden. Der Bayer verriet SPEEDWEEK.com, worauf es ankommen wird.

Heikki Huusko auf WM-Rang 2 und Luca Bauer, der derzeit auf dem vierten Platz liegt, trennen nur zwei Zähler. Bei noch 40 zu vergebenden Punkten kann im Duell um die WM-Medaillen viel passieren. Auch der Kampf um den Weltmeistertitel wird spannend, Martin Haarahiltunen darf sich beim Saisonfinale in Heerenveen in den Niederlanden an diesem Wochenende keinen Schnitzer erlauben.

«Haarahiltunen ist verdammt stabil und steht mit sechs Punkten Vorsprung gut da», schätzt Bauer die Situation ein. «Ich stehe aber auch super da und wenn es läuft, habe ich noch alle Chancen, weil der Zweite nur zwei Punkte voran ist. Es muss aber erst mal gut laufen, dass ich noch was reißen kann. Dazu muss ich zweimal im Finale sein.»

Nach verpasstem Finale am Samstag schaffte Bauer am Sonntag in Inzell den Einzug und hätte sich sogar eine noch bessere Ausgangsposition erarbeiten können, wenn er Jasper Iwema geschnappt hätte.

Auffällig: Bauer präsentierte sich in Inzell nicht mehr als Fahrer, der stur auf der äußeren Linie bleibt, sondern auch auf der inneren Linie attackieren konnte: «Wir sind auf einem guten Weg, so kann ich auch mal innen reinfahren. Es war noch nicht perfekt, aber für die Zukunft ist es sehr wichtig, das noch weiter zu verbessern. Denn entweder kann mich ein Gegner rausdrücken oder innen zumachen, aber beide Wege kann dir keiner zumachen. Wenn man da flexibel reagieren kann, ist das gut.»

Wo sich der 26-jährige Bayer im Vergleich zu Inzell steigern möchte, verriet er SPEEDWEEK.com ebenfalls. «Das Motorrad ist gut, das Einzige, was ich noch verbessern kann, ist der Fahrer. Da habe ich Luft nach oben und brauche nicht am Moped rumschrauben. Da es im Rennen nur ein Finale gibt, muss man schauen, wieviel man in den Vorläufen riskiert. Man darf keinen Fehler machen und es gilt, einen Sturz zu vermeiden.»

WM-Stand nach 2 von 4 Rennen:

1. Martin Haarahiltunen (S), 34 WM-Punkte
2. Heikki Huusko (FIN), 30
3. Max Koivula (FIN), 29
4. Niclas Svensson (S), 28
5. Luca Bauer (D), 28
6. Jasper Iwema (NL), 24
7. Max Niedermaier (D), 22
8. Filip Jäger (S), 18
9. Lukas Hutla (CZ), 17
10. Sebastian Reitsma (NL), 15
11. Aki Ala-Riihimäki (FIN), 11
12. Martin Posch (A), 10
13. Franz Zorn (A), 9
14. Franz Mayerbüchler (D), 6
15. Jimmy Olsen (S), 5
16. Maximilian Niedermaier (D), 3
17. Reinhard Greisel (D), 3
18. Josef Kreuzberger (A), 0

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