MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

SRC Kawasaki France geht als Führender ins WM-Finale

Von Helmut Ohner
Jérémy Guarnoni hat großen Anteil am guten Resultat

Jérémy Guarnoni hat großen Anteil am guten Resultat

Der zweite Platz beim Acht-Stunden-Rennen in Oschersleben bringt das Team SRC Kawasaki wieder an die erste Stelle der WM-Tabelle. Jetzt geht die französische Equipe als Favorit ins WM-Finale in Suzuka.

Das Acht-Stunden-Rennen auf dem Slovakia Ring endete mit einer Enttäuschung für SRC Kawasaki France. Mit einem Top-Ergebnis vor Augen mussten die Franzosen Jérémy Guarnoni und Erwan Nigon sowie der Spanier David Checa die Segel streichen und die Führung in der Weltmeisterschaft an Suzuki Endurance abtreten.

Um sich im Titelkampf wieder in Position zu bringen, bedurfte es beim WM-Lauf in Oschersleben einer Top-Leistung. Mit der Pole-Position kassierte die französische Kawasaki-Mannschaft nicht nur fünf WM-Zähler, man brachte sich für das Rennen über acht Stunden auch in eine hervorragende Ausgangsposition.

Auf dem körperlich anstrengenden Kurs in der Magdeburger Börde lag die Mannschaft um Teamchef Gilles Stafler bis zur Halbzeit als Drittplatzierter in Schlagdistanz zur Spitze. Gegen Ende des Rennens hatte man nötige Glück. Nur mit viel Glück konnte Guarnoni einen Sturz auf dem von YART Yamaha verteilten Öl vermeiden.

«Für uns war es eine großartige Veranstaltung», freute sich Stafler über die tadellose Vorstellung seines Teams. «Unser vordringliches Ziel war es, die Lücke auf den WM-Führenden zu schließen. Jérémy und Erwan habe keine Fehler gemacht und auch die Boxenmannschaft ist während der gesamten Renndistanz konzentriert geblieben.»

Vor dem Finale in Suzuka gilt SRC Kawasaki France jetzt als erster Titelanwärter. Nachdem man die Endurance-WM 2013 und 2015 jeweils an der dritten Stelle abgeschlossen hat, könnte es diese Saison endlich wieder mit dem WM-Titel klappen. Zum letzten Mal konnte sich 1996 eine Kawasaki-Mannschaft die begehrte WM-Krone aufsetzen.

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