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Ricciardo: Japan-GP vertan wegen Räikkönen & Hamilton

Von Mathias Brunner
Daniel Ricciardo vor Kimi Räikkönen, ganz vorne fährt Valtteri Bottas

Daniel Ricciardo vor Kimi Räikkönen, ganz vorne fährt Valtteri Bottas

Es klingt widersprüchlich, aber Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo ist der Ansicht: Eine Strafversetzung von Kimi Räikkönen, die Daniel einen Platz vorrücken liess, war in Wahrheit ein Nachteil.

Malaysia-Sieger Daniel Ricciardo hat ein blasses Wochenende in Suzuka mit Rang 6 im Japan-GP abgeschlossen. Damit liegt der Australier in der WM-Zwischenwertung noch immer locker auf Rang 3 hinter dem Mercedes-Duo, mit 212 Punkten. Das sind 42 Zähler mehr als Kimi Räikkönen vorzuweisen hat und 47 mehr als Max Verstappen und Sebastian Vettel gesammelt haben.

Aber Ricciardos Wochenende war kompromittiert. Aus Renault-Kreisen sickert durch, dass es Probleme mit dem Benzindurchfluss gegeben hat, so wie schon in Sepang. In Japan wirkte sich das aufgrund der Pistencharakteristik stärker aus, daher war Ricciardo nicht ganz so stark wie üblich. Das sollte sich für den kommenden WM-Lauf in Austin (Texas) erledigen, denn dort erhält der vierfache GP-Sieger Ricciardo einen frischen Renault-Motor.

Vor dem Start in Japan wurde bekannt – erneut ein Getriebeproblem am Ferrari von Kimi Räikkönen. Also eine neue Kraftübertragung für den Wagen des Finnen, und das wiederum bedeutete: fünf Ränge zurück in der Startaufstellung. Was für Daniel Ricciardo an sich ein Geschenk war (einen Startplatz gewonnen), erwies sich in der Praxis jedoch als Nachteil, wie der 27-Jährige aus Perth erzählt.

«Ein Fall von Unglück im Glück», dreht Ricciardo das Sprichwort um. «Denn als ich einen Rang vorrückte wegen der Strafe von Kimi, da wechselte ich von der sauberen auf die schmutzige Seite. Die war überdies nach den Regenfällen in der Nacht noch leicht feucht. Wir haben ja bei Lewis Hamilton gesehen, wie schwierig es war, dort gut loszufahren. Ich musste dann Lewis ausweichen, das hat nicht geholfen.»

«In der Folge war es schwierig, meinen Gegner zu folgen. Das Handling in der verwirbelten Luft der Vorderleute war nicht so gut. Ich habe mich schwer getan im Verkehr. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich aus diesem Rennen hätte mehr herausholen können. Rang 6 war heute das Beste. Erst im letzten Teile des Rennens konnte ich frei fahren.»

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