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Stoffel Vandoorne: Premiere beim GP-Finale in Sepang

Von Otto Zuber
Stoffel Vandoorne

Stoffel Vandoorne

Bei seinem Singapur-GP-Debüt durfte sich Stoffel Vandoorne über Rang 7 und sechs WM-Punkte freuen. Nun hofft er beim Formel-1-Finale in Malaysia erneut auf einen Erfolg – obwohl er auch da noch nie unterwegs war.

In Singapur erlebte McLaren-Honda-Talent Stoffel Vandoorne ein erfolgreiches GP-Debüt. Der Belgier war aber auch schon vor dem 14. WM-Lauf der Saison schnell unterwegs: «Ich habe mich das ganze Wochenende stark gefühlt und konnte in jeder Session eine konstant gute Leistung zeigen», freut er sich.

Zu Recht: Der 25-Jährige, der erstmals auf dem anspruchsvollen Stadtkurs von Singapur Gas gab, drehte im ersten Training die elftschnellste Runde im Feld, im zweiten Training war er der Sechstschnellste und die letzte freie Übungsstunde beendete er auf dem fünften Rang. Im Qualifying war er der Neuntschnellste.

Kein Wunder, blickt er mit viel Zuversicht auf die nächste Herausforderung. In Malaysia war Vandoorne auch noch nie unterwegs, dennoch erklärt er: «Nach diesem starken Rennwochenende freue ich mich bereits auf das nächste Kräftemessen in Malaysia. Schade, dass wir es in Singapur nicht mit beiden Autos ins Ziel geschafft haben – Fernando hatte viel Pech.»

«Wir sind nun mit etwas mehr Selbstbewusstsein nach Kuala Lumpur gereist, mit dem Ziel, den Schwung aus Singapur mitzunehmen», macht sich der 14-fache GP-Pilot Mut. «Wie Singapur wird auch Malaysia eine Premiere für mich, ich war dort noch nie unterwegs. Es ist schade, dass es das vorerst letzte Formel-1-Rennen sein wird, nachdem der GP-Zirkus dort schon so viele Jahre Halt gemacht hat. Umso mehr werden wir alles daran setzen, dort das Beste aus unseren Möglichkeiten zu machen.»

Vandoorne weiss: «Die Streckenführung passt nicht so gut zu unserem Auto wie jene von Singpur, deshalb müssen wir bei unseren Prognosen darüber, was möglich ist, vorsichtig sein. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Rennen dort immer auch etwas Dramatik mit sich bringen und es gibt auch immer die Chance für ein, zwei Regenschauer. Wir hoffen also auf eine Gelegenheit, um mit den Jungs weiter vorne kämpfen zu können.»

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