MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nico Rosberg über Keke: «Die perfekte Mischung»

Von Otto Zuber
Nico Rosberg über Keke: «Ich wollte, dass er stolz auf mich ist»

Nico Rosberg über Keke: «Ich wollte, dass er stolz auf mich ist»

Nico Rosberg sagt über Papa Keke: «Er wollte immer, dass ich mein Bestes gebe.» Der Weltmeister von 2016 lobt die Erziehungsmethoden seines Vaters und erklärt: «Er hat mir erlaubt, mich eigenständig zu entwickeln.»

Viele Profisportler beginnen schon sehr früh, sich in ihrer Disziplin zu üben. Und nicht selten stehen ihnen dabei ehrgeizige Eltern zur Seite, die sie zu immer neuen Spitzenleistungen antreiben. Auch bei Nico Rosberg bekam Papa Keke lange alles mit, was sein Spross auf der Piste machte. Und das sorgte für zusätzlichen Druck, wie der Weltmeister von 2016 im «F1 Unscripted»-Interview mit David Coulthard bestätigt.

«Ich wollte, dass er stolz auf mich ist und schätzt, was ich auf der Rennstrecke anstelle», erzählt Nico, der seinem Vater ein gutes Zeugnis bei der Erziehung ausstellt. «Er war eine Riesenunterstützung für mich, gleichzeitig hat er schon mein ganzes Leben lang viel von mir erwartet, ob in der Schule oder in der Formel 1. Er wollte immer, dass ich mein Bestes gebe und alles daran setze, um gut abzuschneiden.»

«Und wenn ich mich gut anstellte, dann gab es auch etwas mehr Zuspruch, es war die perfekte Mischung, denn dadurch habe ich in meinem Leben immer Gas gegeben und versucht, etwas zu erreichen», erinnert sich der 34-Jährige.

Und Rosberg lobt: «Ich sprach mit meinem Vater dann irgendwann einmal darüber, dass es den Druck erhöht, wenn er so nah dran ist. Er verstand gleich, dass nun der beste Zeitpunkt gekommen war, um sich zurückzunehmen und mich meine Fehler machen zu lassen. Das war sehr clever, denn er hat mir damit erlaubt, mich eigenständig zu entwickeln, was schliesslich zum WM-Titelgewinn geführt hat. Es war also wirklich schlau und sicherlich gleichzeitig auch richtig schwierig, denn als Eltern ist es nicht leicht, loszulassen.»

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