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Vater von Sergio Pérez: Gemeine Verschwörungs-Theorie

Von Mathias Brunner
Antonio Pérez Garibay

Antonio Pérez Garibay

​Wieder mal erzeugt der Vater des langjährigen Formel-1-Piloten Sergio Pérez tüchtig Wirbel: Antonio Pérez Garibay setzt in Mexiko eine durchgeknallte und gemeine Verschwörungs-Theorie in die Welt.

Hand aufs Herz: Wenn der Mexikaner Antonio Pérez Garibay über seinen Sohn Sergio spricht, dann bleibt die Objektivität oft aussen vor. Immer wieder hat der 65-Jährige beispielsweise davon gesprochen, dass sein «Checo» mit Red Bull Racing Formel-1-Weltmeister werden könne, dabei mussten selbst glühende Fans von Pérez zugeben – gegen Max Verstappen im gleichen Team wird das nichts.

Im Frühling 2024 rutschte Sergio in eine Krise, von der er sich kaum mehr erholte. Nach zahlreichen Veränderungen am Rennwagen von Red Bull Racing konnte Verstappen mit dem in engem Arbeitsfenster ideal arbeitenden Wagen umgehen, so halbwegs, aber Pérez fiel durch schwache Quali-Leistungen, Fahrfehler und zahnlose Renneinsätze auf. Ergebnis: Trennung von RBR und Pérez Ende 2024.

Nachdem Pérez senior im Herbst 2024 wiederholt davon faselte, dass sein Sohn selbstredend einen Stammplatz für 2025 habe, legt er jetzt mit einer durchgeknallten Verschwörungs-Theorie nach, die nicht nur unlogisch ist, sondern auch ziemlich gemein für alle Mitarbeiter von Red Bull Racing, die mit viel Herzblut an den zwei Rennwagen arbeiten.

Antonio Pérez Garibay behauptet nämlich im Podcast «Formula de 2», die beiden Fahrzeuge von Red Bull Racing seien nicht gleich. «Was ich hier sage, das wird viel Aufregung erzeugen, aber das Auto mit der Nummer 1 war halt nicht dasselbe wie das Auto mit der Nummer 11.»

«Und wenn man den Fahrer von Fahrzeug 1 in Auto 11 gesetzt hätte, dann wäre er im Qualifying auch nicht aus dem ersten Quali-Segment rausgekommen und er hätte den Wagen mit der Nummer 1 auch nicht überholt.»

«Es liegt also tatsächlich am Auto. Die Autos waren nicht die gleichen. Ich hoffe, dass es heute anders ist und dass Yuki Tsunoda in Japan das beste Fahrzeug erhält, das Red Bull Racing ihm geben kann. Und ich schätze, das werden sie auch machen. Denn sie können die japanischen Fans nicht enttäuschen, sie müssen Yuki die besten Mittel geben, um zu glänzen. Und deshalb muss er das gleich gute Auto erhalten.»

Zum Thema «die beiden Rennwagen sind nicht gleich» haben zwei Männer fast identische Worte gefunden, die sonst nicht viel gemein haben – Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner und Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Der Engländer und der Österreicher sind in den vergangenen Jahren wiederholt mit solchen Theorien konfrontiert worden, und sie haben dazu fast die gleichen Worte gefunden: «Wir brauchen jeden Punkt im Kampf um den Konstrukteurs-Pokal. Alleine deswegen ist es völlig abstrus zu glauben, dass wir nicht zwei gleichwertige Wagen an den Start bringen würden.»


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