Formel 1: Max Verstappen ist baff

Senna und Bourdais wollen Formel E fahren

Von Petra Wiesmayer
Das potentielle Fahrerfeld der neuen Formel E wächst weiter und unter den acht neuen Mitgliedern des offiziellen «Fahrerclubs» bekanntgab, sind wieder vier ehemalige Formel-1-Piloten.

16 Fahrer aus 12 Nationen zählt der «Fahrerclub» der Formel E bisher, wer beim ersten Rennen der neuen Serie am 13. September in Peking am Steuer eines der Boliden sitzen wird, liegt jedoch in der Hand der Teams. Einer der neuen Kandidaten ist Bruno Senna, der von 2010 bis 2012 für HRT, Renault und Williams in der Formel 1 fuhr und in die Langstreckenweltmeisterschaft wechselte, nachdem er 2013 für Valtteri Bottas Platz machen musste. «Ich freue mich sehr, Teil des Formel E Drivers’ Clubs zu sein, da die Formel E und Elektroautos der Weg des Rennsports für eine bessere Zukunft sind», kommentierte der Brasilianer sein Engagement in der neuen Serie.

Auch Sébastien Bourdais hofft auf einen Platz in der Formel E. Der Franzose ist einer der erfolgreichsten Champ-Car-Piloten, der von 2004 bis 2007 vier Mal in Folge den Meistertitel holte. In der Formel 1 klappe es für den heute 34-Jährigen allerdings weniger. 2008 holte er mit Toro Rosso gerade mal vier Punkte und 2009 war sein Abenteuer in der Königsklasse nach neun Rennen beendet. «Man bekommt nicht oft die Gelegenheit, Teil einer solchen technischen Neuerung zu sein», sagte der Sieger des 24-Stunden-Rennens von Daytona im Januar über sein Interesse an der Formel E. «Ich würde mich sehr freuen, das Auto zu erkunden und im nächsten September anzufangen, Rennen zu fahren.»

Weitere neue Mitglieder des Fahrerclubs mit Formel-1-Erfahrung sind der ehemalige Jordan- und HRT-Pilot Narain Karthikeyan, Franck Montagny, der 2006 für Super Aguri sieben Formel-1-Rennen bestritt und Christijan Albers, der sich von 2005 bis Mitte 2007 mit Minardi und Spyker in der Formel 1 versuchte. Dazu kommen die beiden IndyCar-Piloten Oriol Servia und John R. Hildebrand Jr. und Daniel Abt, der in diesem Jahr in der GP2 antritt.

«Ich verfolge dieses Projekt seit einiger Zeit und bin begeistert von den neuen Ideen, was das Rennen fahren und die Regeln betrifft», sagte der 21-jährige Sohn des künftigen Formel-E-Teambesiztzers Hans-Jürgen Abt. «Ich bin ein junger Fahrer und für mich ist die Formel E Rennsport der nächsten Generation. Da meine Familie das einzige deutsche Team der Serie betreibt, ist es für mich noch aufregender.»

Bisherige Mitglieder des Formel-E-Fahrerclubs

Daniel Abt (GER)
Christijan Albers (NLD)
Marco Andretti (USA)
Sébastien Bourdais (FRA)
Sebastien Buemi (CHE)
Karun Chandhok (IND)
Lucas di Grassi (BRA)
J.R. Hildebrand (USA)
Ma Qing Hua (CHN)
Narain Karthikeyan (IND)
Vitantonio Liuzzi (ITA)
Franck Montagny (FRA)
Takuma Sato (JPN)
Bruno Senna (BRA)
Oriol Servia (ESP)
Adrien Tambay (FRA)

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