MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Felipe Massa: «Das war wohl ein Fehler»

Von Vanessa Georgoulas
Felipe Massa

Felipe Massa

Williams-Pilot Felipe Massa sicherte sich im Nacht-GP von Singapur den fünften Platz. Trotzdem äusserte der Brasilianer Kritik an der Strategie seines Teams.

Für den vom Pech verfolgten Felipe Massa war der fünfte Platz von Singapur natürlich ein Grund zur Freude. Der kleine Brasilianer erzählte nach dem Rennen auf dem Marina Bay Street Circuit: «Das war definitiv ein grossartiges Rennen. Das Team entschied sich, mich während der Safety-Car-Phase nicht an die Box zu holen. Ich bin mir nicht sicher, ob das die richtige Entscheidung war. Ich denke, das war wohl ein Fehler.»

Massa weiss aber auch: «Es wäre hier schwierig geworden, ein noch besseres Resultat herauszuholen. Aber ich hätte das Rennen mit weniger Abstand zu Fernando Alonso vor mir beenden können. Am Ende bauten meine Reifen wie jene der meisten Gegner stark ab. Aber ich hatte eine derart grosse Lücke zu Platz 6 herausgefahren, dass ich den fünften Rang sicher nach Hause fahren konnte.»

Eine späte Enttäuschung erlebte Massas Teamkollege Valtteri Bottas, der in den letzten Runden noch aus den Punkte-Plätzen verdrängt wurde. Sichtlich enttäuscht seufzte er hinterher: «Der letzte Stint war einfach zu lange für uns. Meine Reifen bauten stark ab und in der letzten Runde blockierten meine Hinterräder massiv, als ich mich verteidigte. Danach ging nichts mehr und die Gegner konnten an mir vorbeiziehen.»

Doch damit nicht genug: Der junge Finne kämpfte auch mit der Servo-Lenkung: «Im letzten Rennabschnitt machte auch noch die Servolenkung Probleme. Das hat das Schonen der Reifen auch nicht einfacher gemacht. Ich verlor das Gefühl für das Auto. Ohne diese Sorgen hätte ich meine Position vielleicht bis ins Ziel verteidigen können. Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass ich nicht in den Punkten gelandet bin. Aber wir müssen nun das Positive mitnehmen und uns auf den nächsten GP in Japan vorbereiten.»

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