MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jacques Villeneuve von Williams-Comeback überrascht

Von Andreas Reiners
Jacques Villeneuve

Jacques Villeneuve

Jacques Villeneuve ist für seine manchmal beißende Kritik bekannt. Noch 2013 hatte der Ex-Weltmeister dem Magazin Revista Warmup erklärt: «Wenn ein Team darauf reduziert ist, Paydriver zu verpflichten, ist es vorbei.»

Ein Seitenhieb gegen die damaligen Piloten Pastor Maldonado und Valtteri Bottas. Inzwischen ist Maldonado mit seinen Sponsor-Millionen zu Lotus weitergezogen, Bottas hingegen fährt immer noch für Williams. Der Finne wird zwar auch finanziell unterstützt, war aber tatkräftig am letztjährigen Aufstieg des 2013 noch sportlich erfolglosen Traditionsteams beteiligt.

Williams wurde in der Konstrukteurswertung Dritter hinter Weltmeister Mercedes und Red Bull Racing, Bottas in der Fahrerwertung Vierter hinter Champion Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Daniel Ricciardo. Bottas war so erfolgreich, dass Mercedes ihn sogar auf der Liste hat, falls es mit der Vertragsverlängerung mit Hamilton nichts werden sollte (Zum Bericht).

Inzwischen hat auch Villeneuve seine Meinung geändert. «Bottas ist ein junger Fahrer, nicht wirklich ein Paydriver. Er ist zudem ein professioneller Fahrer mit einer Vergangenheit, einer Karriere, und Williams hat es verstanden, das Geld zu nutzen», sagte er Revista Warmup nun. «Sogar dank Felipe Massa bekommt Williams ein wenig Geld aus Brasilien.»

«Williams hat kein großes Budget, momentan haben sie das Blatt gewendet. Aber es ist noch nicht komplett», sagte Villeneuve, der 1997 mit Williams den Titel gewann. «2014 war die erste Saison, in der es gut lief», sagte Villeneuve, der Williams zwar verbessert erwartet hatte, «aber sie haben meine Erwartungen übertroffen. Wir müssen nun sehen, ob es so weitergeht.»

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