MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jean Alesi: Temposünder, bald Fahrverbot Deutschland?

Von Mathias Brunner
Pirelli-Markenbotschafter Jean Alesi

Pirelli-Markenbotschafter Jean Alesi

Die Polizei verriet nicht, welcher frühere Formel-1-Fahrer im Raum Trier als Temposünder entlarvt wurde. Aber Jean Alesi (51) bestätigt: «Ich war es.»

Nach einem Bericht des Trierer Volksfreunds muss ein früherer Formel-1-Pilot mit einem Verfahren wegen stark überhöhter Geschwindigkeit im Strassenverkehr rechnen. Eine Zivil-Streife der Polizeidirektion Wittlich stoppte den Temposünder am Dienstagnachmittag, nachdem der fehlbare Lenker die A64 und die B52 im Raum Trier «mit einer Rennstrecke verwechselt hat», wie die Polizei es formulierte.

Der Fahrer war in Tempo-80-Zonen mit Geschwindigkeiten um die 140 km/h unterwegs, zudem fuhr er offenbar anderen Verkehrsteilnehmer viel zu dicht auf. Vor Ort musste der Lenker eine vierstellige Eurosumme Busse bezahlen, worauf er seine Fahrt Richtung Nürburgring fortgesetzt habe.

Die Polizei enthüllte den Namen nicht, es ist aber seltsamerweise davon die Rede, dass er zwischen 1989 und 2001 in der Formel 1 aktiv gewesen sei.

Erster Grand Prix von Jean Alesi: 1989 in Frankreich. Letzter Grand Prix von Jean Alesi: Japan 2001.

Alesi muss er sich auf ein mehrmonatiges Fahrverbot in Deutschland gefasst machen.

Eine saftige Busse dürfte noch hinzukommen – es ist nicht anzunehmen, dass der 201fache GP-Teilnehmer dabei so glimpflich davonkommt wie vor zwölf Jahren in Frankreich. Damals wurde er in seiner Heimat Frankreich mit 51 km/h zu viel erwischt, die Busse belief sich jedoch auf nur 750 Euro. Seither geht die Polizei, auch in Frankreich, bei solchen Vergehen erheblich härter vor.

Gegenüber dem Onlineportal der Schweizer Tageszeitung Blick hat Jean Alesi nun bestätigt – er war es. «Ich sass schon einige Stunden in meinem Mercedes. Ich wollte von Avignon so schnell wie möglich auf den Nürburgring, wo mein Sohn Giuliano für nächste Saison einen Formel Renault testen durfte. Die Polizisten waren sehr nett, wir diskutierten über den Rennsport. Aber sie wollten dann trotzdem über 1000 Euro von mir zur Sicherstellung. Zudem werde ich wohl für zwei Monate meinen Führerausweis für deutsche Strassen abgeben müssen.»

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