MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Luca Grünwald (Kawasaki): «Das Adrenalin hilft»

Von Esther Babel
Nach sechswöchiger Verletzungspause sass der IDM Superbike-Pilot vom Team Weber- Diener erstmals wieder auf seiner ZX10R. Ganz schmerzfrei verlief der Tag nicht.

Nachdem sich Luca Grünwald beim IDM Auftakt auf dem Lausitzring Anfang Mai das rechte Bein mehrfach gebrochen hatte, feierte der ehemalige Moto3-WM-Fahrer auf dem Nürburgring sein Comeback.

Sein Arbeitstag begann allerdings erst einmal mit der schwarzen Flagge. «Viele Missverständnisse», versichert Grünwald. «Ich wusste nicht, dass ich auch beim verantwortlichen Streckenarzt nochmals vorsprechen muss», schildert er. «Sieben Minuten dauerte die ganzen Angelegenheit und dann war alles geklärt.»

Die Abstimmung rund um Cheftechniker Kurt Stückle dreht sich dieses Mal nicht nur um die Kawasaki, sondern auch das Bein benötigte noch das eine oder Feintuning. «Polster am Knöchel rein und wieder raus, so Zeug eben», erklärt Grünwald. «Nach sechs Wochen Pause brauche ich etwas Eingewöhnungszeit.»

Grünwald fängt bei Null an. Bei Testfahrten vor der Saison hatte er nach dem Umstieg aus der Moto3-WM erste Erfahrungen mit dem Superbike gesammelt. Der Unfall plus Beinbruch geschah gleich beim ersten Rennen. Viel Erfahrung hat er definitiv nicht.

«Vor allem die drei Nähte rund um den Knöchel tun unter’m Fahren weh», gibt er zu, «da sie durch die Bewegung am Stiefel reiben. Der Bruch schmerzt eher weniger. Aber das kommt schon noch, da mach ich mir keine Sorgen.» Keine Sorgen macht er sich auch um die Renndistanz. «Das Rennen wird lang. Aber wenn man mal drin ist, geht’s. Das Adrenalin hlift.»

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