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Adolf Hänni: «Früher war IDM Pflicht»

Von Esther Babel
Pekka Päivärinta mit Adolf Hänni im  Boot

Pekka Päivärinta mit Adolf Hänni im Boot

Mit Pekka Päivärinta holte sich Adolf Hänni im Vorjahr den IDM-Titel. Inzwischen konzentriert sich der Schweizer nur noch auf die Seitenwagen-WM.

Seine Meistertrophäe für den IDM-Titel 2012 in der Kategorie Seitenwagen holte sich Adolf Hänni beim Finale in Hockenheim mit dem Rollstuhl ab. Bei einem Unfall zur Seitenwagen-WM in Le Mans war der Bruch des Sprunggelenks, was den Rollstuhl nötig machte, nur eine von vielen Verletzungen, die er sich zugezogen hatte.

Im Jahr 1983 fuhr Adolf Hänni (58) sein erstes Seitenwagen-Rennen und hat in den vergangenen 30 Jahren schon alles erlebt. In der IDM sieht man das Gespann des ehemaligen Weltmeisters nicht mehr.

«In der IDM muss ich 550 Euro Nenngeld bezahlen», schildert Hänni. «Ich habe in meiner Laufbahn 46 Rennen in der DM und IDM gewonnen. Früher bekam man als WM-Fahrer die Lizenz und den Start beim DM-Lauf frei, musste also nichts bezahlen.» Nach einer solch langen Liste von Erfolgen muss Hänni sicherlich nichts mehr beweisen und dafür auch noch Geld bezahlen.

Wie viele andere Teams findet auch Hänni die Seitenwagen-Rennen in Grossbritannien interessant. «Dort bekommt man für einen Sieg 1500 Pfund», weiss Hänni. «1985 bin ich in der Deutschen Meisterschaft gegen Rolf Steinhausen gefahren. Das war mal ein Spass und die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft war einfach Pflicht.»

Im Gegensatz zu heute. «Es gibt sicherlich genügend Seitenwagen-Teams», glaubt auch Hännis WM-Konkurrent Jörg Steinhausen. «Aber mit der IDM identifiziert sich leider niemand.»

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