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IDM SSP 600: Vasco van der Valk contra Marc Buchner

Von Esther Babel
Vasco van der Valk legte in Hockenheim Protest gegen Marc Buchner ein. Der wurde auch strafversetzt, aber wegen einer ganz anderen Sache. Sport-Kommissar Dennis Brödel klärt auf.

Das Ding mit dem Titel in der IDM Supersport 600 war beim Finale auf dem Hockenheimring längst geklärt. Den hatte sich bereits in Oschersleben Thomas Gradinger vom Team MPB geschnappt. Dennoch war auch für die hinter dem Österreicher fahrenden Piloten in der Tabelle noch Plätze zu holen.

Heiß her ging es beim Kampf um den vierten Gesamtrang zwischen dem Niederländer Vasco van der Valk und Yamaha-Piloten Marc Buchner. Am Samstagnachmittag musste der erste Anlauf für das erste Rennen nach wenigen Runden abgebrochen werden. Die Regentropfen waren zu zahlreich auf den Asphalt getropft. Beim zweiten Anlauf wurde das Startprozedere verkürzt.

Marc Buchner sparte sich die vorab Besichtigungsrunde und schob sein Motorrad direkt aus der Boxengasse in die Startaufstellung. Dagegen legte das Team von van der Valk nach dem Rennen, das Buchner auf dem dritten und van der Valk auf dem vierten Rang beendeten hatten, Prostet ein.

Am Rennsonntag wurde Buchner dann tatsächlich bestraft. Er musste von der Penalty-Line aus ins Rennen gehen. Die befindet sich auf dem letzten Platz, hinter der letzten Startreihe. Selbst wenn dort noch Platz sein sollte, muss der Fahrer alleine in der Reihe dahinter stehen. Van der Valk hätte es lieber gesehen, wenn Buchner die Strafe bereits am Samstag erhalten und nicht die Punkte für Platz 3 kassiert hätte.

«Das eine hat mit dem anderen allerdings überhaupt nichts zu tun», klärt Sportkommissar Dennis Brödel auf. «Die Strafe bekam Buchner, weil beim Quick-Start am Samstag zwei Mechaniker bei ihm waren und einer noch am Motorrad gearbeitet hat. Dafür wurde er am nächsten Tag nach hinten strafversetzt. Die Strafe wurde im Nachhinein ausgesprochen, da es für eine sofortige Entscheidung während des durch den Regenabbruch verkürzten Rennens einfach zu knapp war.»

«Der Protest von Vasco van der Valk wurde abgelehnt», erklärt Brödel weiter, «da sich Buchner korrekt verhalten hat, als er das Motorrad von der Box aus in die Startaufstellung geschoben hat. Bei einem normalen Startprozedere hat man dafür drei Minuten, bei einem Quickstart eine Minute Zeit.»

Vasco van der Valk hat die Ablehnung akzeptiert. Auf weitere ihm möglichen Rechtsmittel verzichtet er. Buchner holte in Hockenheim die Plätze 3 und 7 und wurde damit Vierter der Gesamtwertung. Van der Valk machte zwei Mal den vierten Platz und wurde am Ende Fünfter der Tabelle.

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