MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Philipp Öttl (KTM): Neue Wege in der Vorbereitung

Von Otto Zuber
Philipp Öttl bereitet sich erstmals in Spanien auf die kommende Saison vor: Der deutsche Red Bull-KTM-Tech3-Pilot bestreitet 2019 sein Rookie-Jahr in der Moto2-WM.

Philipp Öttl steigt 2019 in die zweithöchste Klasse der Motorrad-WM auf: In der Moto2-Kategorie tritt er an der Seite von Marco Bezzecchi für das Red Bull KTM-Tech3-Team von Hervé Poncharal an. Damit fährt der Deutsche, der in Jerez 2018 seinen ersten GP-Sieg holte, nach sechs Jahren nicht mehr für das Moto3-Team seines Vaters Peter.

Auch in der Saisonvorbereitung geht der 22-jährige Bayer neue Wege – er trainiert in Spanien. Bereits Mitte Dezember reiste er für eine Woche nach Barcelona. Den zweiten Trainingsblock verbrachte er in Valencia. Die insgesamt knapp 20 Trainingstage waren mit abwechslungsreichen Aktivitäten gefüllt: Philipp drehte seine Runden auf einem Supermoto- oder Motocross-Bike, auf dem Dirttrack und der Rennstrecke. Dazwischen gab es noch Einheiten mit dem Rennrad.

Nach den Weihnachtsfeiertagen reiste der KTM-Tech3-Pilot wieder nach Valencia: Bei perfekten Bedingungen trainierte er weitere zehn Tage auf verschiedenen Rennstrecken. Mit Aron Canet, dem spanischen Moto3-Fahrer aus dem neuen Team von Max Biaggi und Peter Öttl, hatte er dabei erstmals auch einen Trainingspartner. Der langjährige MotoGP-Pilot Héctor Barberá, der inzwischen in der Supersport-WM unterwegs ist, mischte ebenfalls auf dem Rennrad mit.

In Valencia trainierte Öttl übrigens hauptsächlich auf einer 600ccm-Supersport-Maschine, die ihm Andreas Greil von seinem Ausrüster IXS zur Verfügung stellte. Es ging für den Klassen-Neuling in erster Linie darum, seine Fahrtechnik weiter an die Moto2-Kategorie anzupassen. 2019 werden in der Mittelgewichtsklasse erstmals die neuen 765-ccm-Dreizylinder-Motoren von Triumph eingesetzt.

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