MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sandro Cortese (12.): Wieder ein schwerer Sturz

Von Oliver Feldtweg
Sandro Cortese

Sandro Cortese

Sandro Cortese stürzte kurz vor Schluss des zweiten Freitag-Trainings durch einen wilden Highsider und bescherte seiner Crew eine Nachtschicht.

Der beim Quali-Crash in Katar verletzte linke Fuß bereitete dem Berkheimer keine großen Probleme mehr. Dennoch ist er noch nicht zu 100 Prozent fit.

Der Moto3-Weltmeister von 2012 fuhr vier Minuten vor Schluss auf Position 8 des zweiten Trainings vor. In der letzten Runde verbesserte er sich nochmals und hätte diese 0,6 Sekunden hinter der Spitze beendet. Doch drei Kurven vor der Start-Ziel-Geraden (Kurve 18) verlor er die Kontrolle über sein Hinterrad, Cortese stürzte per Highsider. Der Kalex-Pilot aus dem Dynavolt Intact GP Team kam mit dem Schrecken davon. Sein Motorrad allerdings überschlug sich mehrmals. Das bedeutete viel Arbeit für die Moto2-Mannschaft, bevor sie am Samstag zum dritten Freien Training und Qualifying erneut angreifen können.

«Mir geht es soweit gut», erklärte Cortese. «Im Moment kann ich nicht sagen, was genau der Grund für den Sturz war. Mir ist das Hinterrad ausgebrochen. Es war ein schwerer Sturz und ich habe Glück gehabt, dass nicht mehr passiert ist. Ich habe mich eigentlich auf dem Motorrad wohl gefühlt. Jetzt können wir nur schauen, dass die Jungs das Motorrad wieder in Ordnung bekommen. Dann müssen wir morgen wieder angreifen.»

Jürgen Lingg, Teamchef und Technischer Leiter: «Wir haben eigentlich schon vorher gewusst, dass Austin schwer wird für uns. Die Strecke gehört einfach nicht zu unseren Favoriten. Aber wir haben hart gearbeitet und Sandro hat wirklich auf die Zähne gebissen. Leider ist er für seinen Einsatz nicht belohnt worden. Er hatte wieder einen brutalen Crash. Wir sind froh, dass ihm nichts passiert ist. Jetzt bauen wir das Motorrad wieder auf und hoffen auf das Beste für Samstag.»

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